Die Leiche des deutschen Alpinisten, den seine Ehefrau rund zwölf Stunden zuvor als vermisst gemeldet hat, ist am Sonntagabend auf einer Seehöhe von rund 2.200 Metern im Auslauf der Ostrinne des 3.564 Meter hohen Wiesbachhorns gefunden worden.
Mit Gipfelwächte in den Tod gestürzt
Der 47-jährige Maschinenbautechniker war alleine unterwegs und ist laut Bericht der Polizei höchstwahrscheinlich mit der Schneewächte am Gipfel weggebrochen und rund 1.000 Höhenmeter durch felsiges Gelände abgestürzt. Der Deutsche ist am Samstag mit seinen Skiern vom Käfertal (Gemeinde Fusch an der Glocknerstraße) aufgestiegen und wurde gegen Mittag von anderen Alpinisten zum letzten Mal gesehen.
Wie aus dem Bericht der Sicherheitsdirektion weiter hervorgeht, kann Fremdverschulden als Unglücksursache definitiv ausgeschlossen werden.
Symbolbild
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