12.03.2006 11:52 |

400 Meter Absturz

Innsbrucker überlebte 400 Meter Absturz mit Lawine

Den Absturz von 400 Höhenmetern mit einer Lawine hat ein Innsbrucker auf der Nordkette oberhalb der Tiroler Landeshauptstadt überlebt. Dem 39-Jährigen war es gelungen, sich an einer Staude festzuhalten und sich so aus der Sturzbahn zu ziehen. Der Verunglückte blieb unverletzt. Auch im Kühtai und auf der Tauplitz endeten Lawinenabgänge glimpflich.

In einer Höhe von 1.800 Metern querte eine vierköpfige Gruppe mit den Skiern am Hafelkar den Südhang in Richtung Osten, als 30 Meter über ihnen eine Lawine losbrach. Obwohl sich der Innsbrucker auf einem Geländerücken befand, wurde er von der Lawine mitgerissen. Seine Begleiter konnten noch rechtzeitig die Lawinenbahn verlassen. Der Skifahrer war in der Sturzphase teilweise zur Gänze unter der Schneedecke. Er verlor bei dem Lawinenabgang seine Skier und einen Stock und konnte selbständig zur Arzler Alm gehen.

Mit Verletzungen unbestimmten Grades haben zwei Skifahrer im Tiroler Kühtai (Bezirk Imst) einen Lawinenabgang überlebt. Ein 21-jähriger Student und ein 28-jährige Angestellter aus Innsbruck waren im freien Skiraum in einen 25 Grad steilen Westhang unterhalb der Drei-Seen-Bahn eingefahren. Der Student hielt unterhalb eine Baumgruppe an und wartete auf seinen Freund. Der Angestellte fuhr drei bis vier Schwünge in den Hang ein und löste dabei das Schneebrett aus. Beide Skifahrer konnten sich selbst aus der Lawine befreien. Sie wurden mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Krankenhaus gebracht.

Glimpflich ging auch für drei Wiener Snowboarder ein Lawinenabgang auf der Tauplitz in der Steiermark aus: Die drei wurden abseits der Piste von einem Schneebrett erfasst und 100 Meter in die Tiefe mitgerissen. Sie wurden jedoch nicht verschüttet und kamen mit leichten Blessuren davon.

Foto: Symbolbild

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