"Manic Monday", "Eternal Flame" - die Hits der Bangles aus den späten 80er Jahren klingen noch immer in den Ohren. Dazwischen war jahrelang nichts, aber jetzt haben sich die vier hübschen Musikantinnen reunioniert und bieten wieder Popmusik der Extraklasse.
Schon beim ersten Durchhören der neuenCD "Doll Revolution" bleiben einem mehrere Songs im Ohr hängen.Angefangen beim Opener "Tear off your own head" über dieSingleauskoppelung "Something that you said" - Schwachstellenwird man am Comeback-Album vergebens suchen.
Eine "Doll Revolution" (also Puppen-Revolution)versprechen die Bangles und genau das bekommt man am neuen Album:Hauptsängerin Susannna Hoffs ist schön wie eh und jeund hat auch gesanglich nix verlernt. Und mit dem Rest der Bandverhält es sich ebenso, nur dass die "Puppen" eben etwaserwachsener geworden sind. Wie gut die Bangles aber schon in den80er Jahren waren, merkt man erst am jetzigen Album. Nahtlos fügtes sich in das Repertoire der Bangles und zeigt, dass Hoffs &Co ihrer Zeit bereits in den 80er Jahren weit voraus waren.
Am neuen Album wechseln sich wie gewohnt schnellereund langsamere Songs ab, jede der vier darf einmal ans Mikro undkurz beschrieben rockt das Album einfach schön erfrischenddaher. Ja, und über den optischen Mehrwert, den man bei Bangles-Videosnoch gratis dazu bekommt, brauchen wir erst gar nicht reden. Wolltesich noch eine 80er Band in Zukunft wieder zusammen tun, wirdsie wohl an "Doll Revolution" gemessen werden. Sich selbst treubleiben und dennoch nicht verstaubt klingen, das haben die Banglesauf jeden Fall bravurös geschafft!
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