Schwappt Chaos über? Kann die Chaos-Welle, das zerstörerische Rowdytum aus Frankreich, das auch schon Italien erfasst hat, auch nach Österreich überschwappen? Darüber muss man sich dieser Tag hierzulande den Kopf zerbrechen. Gedanken dazu macht sich heute in der „Krone“ auch Hans-Peter Hasenöhrl, eines unserer redaktionellen Urgesteine, einer, der sich im wahrsten Sinne des Wortes im sogenannten „Unruhestand“ befindet. In seinem Kommentar zitiert er die „Neue Zürcher Zeitung“, die in einer Bilanz über die Terror-Nächte in Westeuropa geschrieben hatte, dass 80 Prozent der Chaoten von Mailand minderjährig seien. Noch weit konkreter wurde der Polizeipräsident von Wien in einem Interview für „Die Presse“, wo er die Umrisse einer hochgefährlichen Entwicklung beschrieb, die wie eine Flutwelle Österreich erfasst.
Terror der Kinder. Polizeipräsident Gerhard Pürstl analysiert den Terror von Kindern, der vor allem den Wiener Nobelbezirk Döbling wie auch den multikulturellen Hotspot Favoriten erfasst hat und erzählt, dass sich viele junge Täter gar nicht vor der Polizei verstecken, wie etwa ein 13-Jähriger, der nach einem Einbruch vor einer Überwachungskamera steht und frech den Stinkefinger zeigt. Unser Autor verweist auch darauf, dass sich der Polizeichef nicht scheut, die Herkunft der jugendlichen Täter zu outen - so seien 35 Prozent Österreicher, davon allerdings ein Großteil mit „migrantischen Wurzeln“. „Die Hauptlast“ tragen 17 bis 20 Prozent junge Syrer. Unseren Kommentator beeindruckt auch, dass der Polizeipräsident auf die Gefährlichkeit des Messers zu sprechen kommt und ein generelles Messer-Trage-Verbot fordert. So kommt Hasenöhrl zum Schluss: „Pürstl genießt das Vertrauen der mächtigen Wiener SPÖ. Es ist ihm hoch anzurechnen, dass er dieses brisante Thema nicht den lauten Freiheitlichen überlässt. Die Frage ist nur, wann die Verantwortlichen endlich die Lebensrealität zur Kenntnis nehmen werden.“ Ja, das ist wirklich die Frage!
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