Spielte mit Tom Cruise

Hollywood trauert um diesen „Top Gun“-Star (93)

Society International
22.10.2026 22:47
Porträt von krone.at
Von krone.at

Als Commander „Viper“ Metcalf wurde Tom Skerritt zum „Top Gun“-Star: Er spielte im Kultfilm den Chefausbilder der Elite-Flugschule, an der Maverick (Tom Cruise) trainierte. Nun ist Skerritt im Alter von 93 Jahren gestorben.

Skerritt starb am 21. Oktober mit 93 Jahren eines natürlichen Todes, wie seine Familie dem US-Magazin „People“ am Donnerstag bestätigte. Die Welt habe ihn durch seine Karriere gekannt, „wir kannten ihn für seinen Humor, seine Neugier, seine Weisheit, seine Großzügigkeit und die Liebe, die er in unser Leben gebracht hat“, heißt es in dem Statement.

Skerritt wollte eigentlich Regisseur werden
Geboren 1933 in Detroit, diente Skerritt nach der Schule vier Jahre bei der US Air Force, bevor er an der Universität UCLA Englisch studierte. Eigentlich wollte er Regisseur werden, doch bei einer Theateraufführung an der Uni wurde er als Schauspieler entdeckt. Seinen Durchbruch verdankte er Robert Altman, der ihn 1970 in der Kriegssatire „M*A*S*H“ besetzte.

Video: Ausschnitt aus dem Kultfilm „Top Gun“

Emmy für Serienhit „Picket Fences“
Es folgten unter anderem „Magnolien aus Stahl“, Robert Redfords „Aus der Mitte entspringt ein Fluss“ – nach eigenen Worten der Film, der ihn am meisten berührte – und „Contact“. Im Fernsehen spielte Skerritt von 1992 bis 1996 Sheriff Jimmy Brock in der Serie „Picket Fences – Tatort Gartenzaun“ und gewann dafür 1993 einen Emmy. Insgesamt wirkte er in mehr als 150 Produktionen mit.

Tom Skerritt (li.) wurde 1993 mit einem Emmy ausgezeichnet.
Tom Skerritt (li.) wurde 1993 mit einem Emmy ausgezeichnet.(Bild: AP/Douglas C. Pizac)

In „Top Gun“ bildete er die besten Kampfpiloten der US-Navy aus, darunter Tom Cruise als Maverick. Als Commander Mike „Viper“ Metcalf wurde Tom Skerritt einem Millionenpublikum bekannt. Sieben Jahre zuvor hatte er bereits in Ridley Scotts Science-Fiction-Klassiker „Alien“ das Raumschiff Nostromo kommandiert, an der Seite von Sigourney Weaver.

Abseits der Kamera setzte sich der Air-Force-Veteran für ehemalige Soldaten ein. 2012 gründete er das Red Badge Project, das Veteranen hilft, ihre Traumata durch das Schreiben von Geschichten zu verarbeiten. Skerritt hinterlässt seine dritte Ehefrau Julie Tokashiki, fünf Kinder, fünf Enkel und zwei Urenkel.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.

krone.tv

Top 3
Top Gutscheine
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung