Fr, 19. Oktober 2018

Angriff mit Raketen

13.12.2014 13:24

IS-Miliz schießt im Irak Militärhubschrauber ab

Bei den Kämpfen um die irakische Pilgerstadt Samarra hat die IS-Terrormiliz einen Militärhubschrauber abgeschossen. Die Dschihadisten hätten den Helikopter am Freitagabend im Umland mit Raketen getroffen, sagte ein Augenzeuge. Zuvor habe es in der Region heftige Bombardements der Regierungstruppen gegeben.

Der IS, der seit Juni im Nordirak im Vormarsch ist, hat die Angriffe auf Samarra, wo eines der wichtigsten schiitischen Heiligtümer steht, zuletzt verstärkt. Die 110 Kilometer nördlich von Bagdad gelegene einstige Hauptstadt des Abbasidenreiches mit ihren islamischen Altertümern steht seit Jahren auf der roten Liste der UNESCO, "Weltkulturerbe in Gefahr".

Schiitischer Feiertag: 150.000 Sicherheitskräfte im Einsatz
Rund 20 Millionen Schiiten begannen am Samstag im Irak mit ihrer Feier zum 40. Tag der Trauer nach dem Todestag ihres Imams Hussein. Der bei einer Schlacht getötete Enkel des Propheten Mohammed wird von den Schiiten als Märtyrer verehrt. Hauptversammlungsort ist sein Grab in der südlichen Stadt Kerbala. Rund 150.000 Sicherheitskräfte sind zur Sicherheit der Pilger im Einsatz.

Betreiber von IS-Twitter-Account in Indien festgenommen
Indes ist in Indien der Betreiber eines wichtigen Twitter-Sprachrohrs für den IS festgenommen worden. Der Mann aus der Metropole Bangalore hat am Samstag gestanden, den Twitter-Account @ShamiWitness geführt zu haben. Direkte Verbindungen zum IS oder eine direkte Beteiligung an Anwerbungen für die Terrormiliz seien aber bisher nicht entdeckt worden.

Der 24-jährige Mann soll Manager eines indischen Mischwarenkonzerns sein. Der Account hatte mehr als 17.700 Follower. Laut dem britischen Sender Channel 4 verbreitete der Mann Propaganda, die jeden Monat etwa zwei Millionen Mal aufgerufen wurde. Die so Angesprochenen seien vor allem Dschihad-Unterstützer außerhalb des Irak und Syriens gewesen.

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