Das Spiel der Runde zwischen dem SK Hippach und dem SK Zell/Ziller wurde zu einem wahren Volksfest – und dank eines Jokers konnten die Gastgeber die Partie schließlich auch für sich entscheiden. Der Derbyheld wurde von den Zuschauern ordentlich gefeiert.
Volksfeststimmung in Hippach! Rund 800 Leute waren beim Zillertal-Derby in der 2. Landesliga Ost zwischen dem SK Hippach und dem SK Zell/Ziller lautstark mit dabei. „Das erinnert an alte Zeiten, als das Lindenstadion bei Derbys voll war“, zeigte sich Gastgeber-Trainer Daniel Schwemmberger nach dem 3:1-Sieg von der Kulisse begeistert.
In Führung gingen allerdings ausgerechnet die Gäste durch Top-Torjäger Mario Gruber. „Und mit der nächsten Aktion haben sie uns wieder den Ausgleich geschossen“, ärgerte sich Zell/Ziller-Trainer Klaus Müller. „Danach haben sie unsere Achse mit Gruber, Müller und Hotter komplett aus dem Spiel genommen“, fügte Müller an. Dem stimmte auch Schwemmberger zu: „Wir haben durch unsere Einwechslungen neuen Schwung bekommen – und dann kam Attila!“ Gemeint ist Hippachs Stürmer Attila Takacs, der in der 68. Minute für Elias Lantahler eingewechselt wurde und mit einem Doppelpack den entscheidenden Beitrag zum 3:1-Endstand leistete.
Derby-Spezialist
„Er hatte bereits letztes Jahr zweimal im Derby getroffen. Es gab dann Attila-Sprechchöre – das habe ich bei uns noch nie erlebt, dass ein Spieler so lautstark von den Fans abgefeiert wurde“, freute sich der Hippach-Trainer.
Wenig Grund zur Freude hatte hingegen der Trainer der Gäste: „Von uns war das für ein Derby in allen Bereichen einfach zu wenig“, war Müller bedient.
Positiv bleibt Müller allerdings die Unterstützung der mitgereisten Fans in Erinnerung. „Wir haben da ein paar Jungs, die einen Fan-Klub gegründet haben und uns mit Trommeln und Gesängen unterstützen.“
Trotz allem zog Hippach am Tabellen-Nachbarn vorbei und feierte damit einen wichtigen Derbysieg.
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