Italiens Fußball-Nationalmannschaft steht nach der erneut verpassten WM-Qualifikation wieder mal vor einem Kader-Umbruch. Dieser könnte nun für eine historische Nominierung sorgen.
Der neue, alte Italien-Teamchef Roberto Mancini wird am Freitag seinen erneuerten Kader für die anstehenden Länderspiele bekannt geben. In der Nations League trifft die „Squadra Azzurra“ auf Belgien, Frankreich und die Türkei.
Sinnbild für den Umbruch
Offenbar wird dabei erstmals ein Kicker aus der zweiten deutschen Bundesliga einberufen, wie Experte Gianluca Di Marzio berichtet. Nürnbergs Stürmer Mohamed Ali Zoma soll demnach im Nationalteam-Dress für neue Torgefahr sorgen.
Dass Mancini für die stolze Fußballnation auf einen Zweitliga-Knipser bauen will, ist durchaus bemerkenswert. Nach Generationen geprägt von Stars wie Filippo Inzaghi, Alessandro Del Piero, Roberto Baggio, Luigi Riva oder Giuseppe Meazza, ist wäre die Nominierung ein Sinnbild für die aktuelle Krise der „Squadra Azzurra“ und den dadurch erforderlichen großen Umbruch.
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