„Das darf er nicht machen, das weiß er selbst. Da sind ihm in der hitzigen Schlussphase die Nerven durchgebrannt“, urteilte Lustenau-Trainer Markus Mader nach dem Kopfstoß seines Torhüters Domenik Schierl in der Nachspielzeit gegen Sturm Graz im Interview mit Sky.
Was war passiert? Schierl pariert einen Schuss von Hödl, der folgende Kopfball des eingewechselten Beganovic streicht knapp am Tor vorbei. Die Stimmung ist aufgeheizt, es gibt den nächsten Eckball für Sturm – tief in der Nachspielzeit!
Da brannten dem Lustenau-Goalie plötzlich die Sicherungen durch. Schierl verpasste Sturm-Youngster Luca Weinhandl einen Kopfstoß. Nach Video-Studium zeigte Schiedsrichter Julian Weinberger die Rote Karte – in Minute 98. Und es gibt noch eine Ecke – gelingt Sturm der Lucky Punch?
Der eingewechselte Stürmer Jastremski musste ins Tor und faustete den letzten Eckball der Partie aus der Gefahrenzone. Abpfiff! Glück für den Aufsteiger nach einer wirklich starken Leistung gegen den Vizemeister!
„Hat sich sehr viel abgespielt in letzten Minuten“
Mader zu Sky: „Wir waren super im Spiel, die Leistung der Mannschaft war hervorragend. Dann zum Schluss noch die Rote Karte. Da hat sich jetzt sehr viel abgespielt in den letzten Minuten. Trotzdem überwiegt die Freude über den Punkt auswärts, weil das schon nicht einfach ist, bei Sturm Graz auswärts zu punkten.“
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