Wie berichtet, wurde Anfang August ein totes Pony im Gemeindegebiet von Pfunds (Tiroler Bezirk Landeck) aufgefunden. Es wurde gerissen. Nun liegt das Ergebnis der Begutachtung vor. Beim Verursacher handelt es sich um einen „alten Bekannten“.
Anfang August wurde das tote Pony gefunden. Das Tier wurde gerissen. Genetische Untersuchungen wurden in Auftrag gegeben, um den Verursacher, so das Land Tirol, ausfindig zu machen.
Wie nun bekannt wurde, brachten die Ergebnisse der genetischen Untersuchungen von Tupferproben nun den Verursacher ans Licht. Es soll sich um einen Bären handeln.
Bereits im vergangenen Jahr wurde im Tiroler Oberland die Präsenz eines Bären bestätigt. Ob es sich dabei um denselben Bären handelt, ist noch nicht bestätigt. Die Ergebnisse der sogenannten Genotypisierung stehen derzeit noch aus.
In den Jahren 2025 und 2026 konnte bislang ein männlicher Bär im Oberland nachgewiesen werden. Es handelt sich dabei um das Individuum mit der Bezeichnung „Tirol_05“. Dieser wurde auch im heurigen Jahr nachgewiesen. 2024 war das Tier bereits in Ried im Oberinntal nachgewiesen worden. Vor zwei Jahren war ebenfalls im Gemeindegebiet von Pfunds ein weiteres Individuum nachgewiesen worden. Damals handelte es sich um das Tier „Tirol_04“.
Sichtungen und Beobachtungen melden
Das Land Tirol steht weiterhin in engem Austausch mit der örtlichen Jägerschaft und den Gemeinden. Um die Situation vor Ort bestmöglich beurteilen zu können, wird die Bevölkerung auch weiterhin gebeten, allfällige Sichtungen und Beobachtungen der Behörde über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich unter www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs.
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