„Bin dankbar, dass...“

Austria-Kicker spricht über seine neue Rolle

Für Fußball-Zweitligist startet am Wochenende die Saison. Im ÖFB-Cup gastieren die Violetten bei Regionalligist Wals-Grünau. Ein Kicker schlüpft dabei erstmals in einem Pflichtspiel in eine völlig neue Rolle. Der „Krone“ erzählte der Routinier, wie er damit umgeht. 

Neue Saison, neue Rolle – das gilt für Florian Rieder. Der Tiroler wurde wie berichtet zum Kapitän von Austria Salzburg gewählt. „Ich bin dankbar, dass mir die Mannschaft das Vertrauen gegeben hat. Ich versuche, für alle da zu sein“, erklärt der Mittelfeld-Mann, der nach Christian Gebauer (32) und Manuel Kalman (31) der drittälteste Kicker im Team von Trainer Christian Schaider ist und jetzt noch mehr Verantwortung übernimmt.

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In den vergangenen Jahren ist der Spaß etwas verloren gegangen. Den bekomme ich hier Woche für Woche zurück.

Florian RIEDER, Kapitän Austria Salzburg

Neue Saison, neue Nummer – auch das gilt für Rieder. Seit Sommer trägt er die „10“ am Rücken, im Frühjahr war es noch die „7“. „Ich war im Austausch mit Yannic Fötschl, weil es eigentlich seine Nummer war“, erzählt der Routinier. Sein Teamkollege äußerte daraufhin den Wunsch, wieder die Rückennummer 7 zu tragen. Schnell einigten die beiden sich. Aufgrund seines nächsten Kreuzbandrisses kommt Fötschl in dieser Saison gar nicht in den Genuss, seine Nummer auch zu tragen. „Das tut mir leid für ihn“, sagt Rieder.

Florian Rieder: „Fühle mich immer wohler!“
Neue Saison, neue Motivation – das trifft ebenfalls auf den Tiroler zu. Zumindest in großen Teilen. Denn schon seit dem Wechsel von Bundesligist WSG Tirol zur Austria im vergangenen Winter befindet er sich in einer Art Aufschwung. „Ich bereue keine Sekunde, fühle mich immer wohler“, betont der Stammspieler. „In den vergangenen Jahren ist der Spaß etwas verloren gegangen. Den bekomme ich hier Woche für Woche zurück“, sagt der 30-Jährige. „Gab großen Umbruch“

Neue Saison, neue Qualität – die sieht Rieder in der Mannschaft. „Man muss ehrlich sagen, dass es schon einen großen Umbruch gegeben hat. Es war nicht zu erwarten, dass es so gut läuft“, ist der Kapitän ehrlich. Neben der höheren Qualität in den Trainings fällt ihm vor allem die positive Energie in der Mannschaft auf. „Das ist ein großer Unterschied im Vergleich zum Winter.“

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