Bei Stadtliga-Meister SV Wienerberg freut man sich auf das Cup-Duell mit Rapid. Doch nun gibt es in den sozialen Medien Misstöne. Die Fans der Hütteldorfer monieren: zu wenige Tickets! Doch beim Ostliga-Aufsteiger bemüht man sich trotz diverser Faktoren um eine gütliche Lösung.
„Mir wären auch 5000 Rapid-Fans lieber, aber leider sind alle Versuche, das Spiel einer größeren Zahl an Zuschauern zu ermöglichen gescheitert“, begründete Gerhard Saurer, Obmann des SV Wienerberg die Entscheidung, dass das Erstrundenspiel im ÖFB-Cup am 26. Juli nun am Kunstrasen des Regionalliga-Aufsteigers ausgetragen wird, daher nur 1000 Karten aufgelegt wurden. „Auf social media haben sich wegen des geringen Ticketkontingents die Misstöne der Rapid-Community gegenüber unserem Verein gehäuft“, bestätigt Saurer und erklärt: „Wir haben bei Rapid wegen eines Platztausches angefragt, das wurde von Geschäftsführer Steffen Hofmann ohne Begründung abgelehnt. Auch die Südstadt und der ÖFB-Campus stehen aufgrund anderer Veranstaltungen nicht zur Verfügung.“
Sauer stößt freilich auch die Beginnzeit 20.30 Uhr auf. „Wir wollten zumindest am Nachmittag am Rasen spielen“, hörte man den Frust in Saurers Stimme, „das ist aber aufgrund der ORF-Übertragung nicht möglich!“ So versucht der Stadtliga-Meister „im kleineren Rahmen ein richtiges Familienfest zu gestalten“. Für das es wohl noch ein Zuckerl für Grün-Weiß in Form von „ein bisserl mehr Eintrittskarten“ geben wird . . .
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