Pickerl für alle

„Stickerheld“ bringt auch den Kantineur ins Album

Sport
08.07.2026 07:00

Während der Fußball-WM laufen traditionell auch die Tauschbörsen der Pickerlsammler auf Hochtouren. Wer den Sammelspaß nicht nur alle paar Jahre bei Großereignissen erleben möchte, kann sich mit der österreichischen Firma stickerheld.at ein Album mit dem eigenen Verein machen lassen.

„Wenn ein Spieler den Sprung in den Profibereich oder ins Nationalteam schafft, dann wäre das natürlich besonders cool, da ein Pickerl aus dem Nachwuchs zu haben“, denkt Ex-Fußball-Profi Michael Liendl an die Zukunft. Denn bei stickerheld.at kann jeder Verein ein Sticker-Album mit all seinen Nachwuchsmannschaften, Trainern und Funktionären selbst kreieren.

„Die Vereine haben natürlich auch die Möglichkeit, Sponsoren mit rein zu nehmen. Wir liefern die Hefte und die Pickerl, der Klub kann den Verkauf dann selbst übernehmen und zum Beispiel Tauschbörsen organisieren“, erklärt Rene Hatzl, Mastermind des Projekts.

stickerheld.at-Mastermind Rene Hatzl.
stickerheld.at-Mastermind Rene Hatzl.(Bild: stickerheld.at)

Der sich neben Michael Liendl mit Paul Scharner einen weiteren prominenten Markenbotschafter geangelt hat. „Ich finde das ganze Projekt cool“, so der 40-fache Nationalspieler. „Ich bin ein großer Freund davon, so etwas für kleine Vereine zu machen. Das ist ein super Erinnerungsstück. Ich habe es ja leider nie in ein Panini-WM-Album geschafft, zu meiner aktiven Zeit waren wir leider nie qualifiziert.“ 

2013 holte Scharner mit Wigan als erster Österreicher den FA-Cup.
2013 holte Scharner mit Wigan als erster Österreicher den FA-Cup.(Bild: GEPA)

Über 300 Kunden – nicht nur im Fußball
Als Kunden konnte stickerheld.at bereits über 300 Vereine gewinnen, darunter DSV Leoben, die Wiener Viktoria, Oberwart, Kitzbühel oder Hertha Wels. „Aber auch die Würzburger Kickers, Wattenscheid 09 oder Waldhof Mannheim. Auch zwei Projekte in Frankreich haben wir umgesetzt“, erzählt Hatzl. Mit den Footballern der Styrian Bears gibt es längst auch Kundschaft außerhalb des Fußballs. „Dazu machen wir auch Gastronomie, Hochzeiten oder Künstler.“

Liendl (li.) kickte unter anderem für die Austria, den WAC und 1860 München (Bild).
Liendl (li.) kickte unter anderem für die Austria, den WAC und 1860 München (Bild).(Bild: GEPA)

Sowohl Scharner als auch Liendl haben es als Aktive nie in ein Pickerlalbum geschafft. Da aber auch Funktionäre und Mitarbeiter der Klubs zu finden sind, gibt es ja noch Chancen, schmunzelt Liendl: „Ja, als Kantineur wäre super.“

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