In Eisenstadt

Showdown der rot-weiß-roten Sprintraketen wartet

Sport-Mix
01.07.2026 14:55

Seit Isabel Posch im Rahmen des Liese-Prokop-Memorial am 4. Juni einen neuen österreichischen Rekord über die 100 Meter aufstellen konnte, ging es bei der 26-Jährigen rund. Zuletzt konnte die Vorarlbergerin endlich ein bisschen durchschnaufen. Am Mittwoch will sie nun wieder angreifen, wenn es beim Raiffeisen Austrian Open in Eisenstadt zum Gipfeltreffen der besten Austro-Sprinterinnen kommt.

„Ganz ehrlich: Ich bin um jede Abkühlung heilfroh“, schnauft die österreichische 100-Meter-Rekordhalterin Isabel Posch. „Am Montag hatten wir hier in Eisenstadt fast 40 Grad!“ Temperaturen, die es heute zwar nicht geben soll, dafür drohen Gewitter, könnte es nass werden. „Wenn es so ist, kann man es auch nicht ändern“, nimmt es die 26-Jährige gelassen.

In Volos hatte Leni Lindner (re.) im Duell mit Isabel Posch die Nase vorn.
In Volos hatte Leni Lindner (re.) im Duell mit Isabel Posch die Nase vorn.(Bild: ÖLV/Marilia Vasilakopoulou)

Wichtige Punkte für Lindner
Auch die Tatsache, dass sie zuletzt bei den Balkanmeisterschaften im griechischen Volos gegenüber Landsfrau Leni Lindner das Nachsehen hatte, bringt Posch nicht aus der Ruhe. „Leni hat sich damals in St. Pölten so mit mir über die Rekordzeit von 11,10 Sekunden gefreut“, erinnert sich Isabel. „Diesmal durfte ich mich mit ihr freuen. Zumal ich wusste, wie wichtig die Punkte für ihre EM-Qualifikation sind.“

Eigener Kopf war im Weg
Revanche-Gelüste für das heutige Aufeinandertreffen im Burgenland – bei dem auch ihre ÖLV-Staffelkollegin Christiania Williams, die über eine Bestzeit von 10,96 Sekunden verfügt, dabei ist – hegt sie keine. Klar ist aber auch: „Ich will immer gewinnen. Im Vordergrund steht für mich dieses Mal allerdings, dass ich endlich wieder ein technisch sauberes Rennen laufe. Zuletzt ist mir das leider nicht gelungen, wobei mir da auch mein eigener Kopf etwas im Weg gestanden ist.“

Ereignisreiche Wochen
Aber wer will das der Fußacherin schon verdenken, nach den ereignisreichen letzten Wochen mit ÖLV-Rekord und dem damit verbundenen Erreichen des Direktlimits für die EM in Birmingham im August. 

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