Vor zwei Monaten hatte Slalom-Spezialist Marc Rochat mit 33 Jahren überraschend seine Karriere beendet. Nun spricht der Schweizer offen über die Gründe: „Ich hatte seit acht Jahren keinen einzigen Tag ohne Schmerzen. Weder im Alltag noch im Rennen.“
„Ich habe schon seit mehreren Jahren gespürt, dass es körperlich und mental immer schwieriger wird“, schildert Rochat im Gespräch mit dem Schweizer „Blick“. Die Heim-WM 2027 in Crans-Montana sei eigentlich noch ein großes Ziel gewesen: „Aber ich habe gemerkt, dass die Energie, die ich für eine weitere Saison hätte investieren müssen, einfach zu groß ist.“
Nach elf Jahren und 105 Rennen im Ski-Weltcup zog er somit einen Schlussstrich. Auch, weil sein Körper nicht mehr mitmachte, er jeden Tag Schmerzen hatte. „Am Morgen konnte ich kaum die Socken anziehen – und ein paar Stunden später musst du am Start stehen und funktionieren“, so Rochat.
Sein größter Erfolg
Rochat holte elf Top-10-Resultate, in der Saison 2023/24 wurde er Neunter im Slalom-Weltcup. Den größten Erfolg feierte er 2025 mit Bronze in der Team-Kombi bei der Ski-WM in Saalbach. „Ich habe alles erlebt, was ich erleben wollte. Ich würde nichts anders machen“, blickt er trotz der Schmerzen auf eine „wunderschöne Karriere“ zurück.
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