13.08.2014 15:32 |

"Edelstein-Trilogie"

Zweite Runde der Teenie-Zeitreise: "Saphirblau"

Mit fantastischen oder übersinnlichen Liebesgeschichten lässt sich viel Geld verdienen. Das hat Hollywood schon mehrfach erfolgreich gezeigt. Im deutschsprachigen Raum soll das die "Edelstein-Trilogie" nach den Büchern von Kerstin Gier nachmachen. Mit "Saphirblau" kommt davon am Donnerstag der zweite Teil ins Kino - mit Peter Simonischek als gruseligem Grafen.

Das Abenteuer der Teenie-Zeitreisen-Saga geht nach "Rubinrot" also in die zweite Runde. Diesmal weiß Gwendolyn (Maria Ehrich) zwar bereits von Anfang an, dass sie ein Zeitreise-Gen geerbt hat und von Zeit zu Zeit in die Vergangenheit springen muss. Doch das macht das Leben nicht leichter. Schließlich muss sie sich nicht nur mit den zwielichtigen Männern der Zeitreise-Loge herumschlagen, von denen sie nicht weiß, ob sie ihnen vertrauen sollte - und dann ist da ja auch noch Gideon (Jannis Niewöhner), ihr schöner Zeitreise-Kollege, in den sie unsterblich verliebt ist.

Und so kämpft sie den ganzen Film damit, ihre Hormone in den Griff und einen klaren Kopf zu bekommen, um die Gefahren, die von den diversen Reisen in die Vergangenheit nun mal ausgehen, meistern zu können. Schließlich scheint der gruselige Graf (Simonischek) zu versuchen, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Und so reisen Gwen und Gideon ins 18. Jahrhundert, um herauszufinden, wer zu den Guten und wer zu den abgrundtief Bösen gehört. Und dann muss Gwendolyn auch noch erfahren, dass ihre Mutter (Veronica Ferres) sie ihr ganzes Leben lang belogen hat.

Bunter Mix aus Liebe, Action und Mystery
Die junge Liebe zwischen Gwendolyn und Gideon nimmt diesmal sehr viel mehr Platz ein als noch in "Rubinrot". Dramen um das erste Mal, den ersten Vollrausch, den ersten Liebeskummer und pubertäre Identitätskrisen drängen die eigentlich sehr spannende Geschichte der "Liebe geht durch alle Zeiten"-Reihe von Kerstin Gier manchmal in den Hintergrund.

Dennoch dürfte auch Teil zwei wieder alles haben, was sich das (weibliche) Teenager-Herz wünscht: eine rebellische Heldin, die erste Liebe und eine spannende Familiengeschichte um mysteriöse Geheimnisse, Verrat und andere Welten in anderen Zeiten. Und vielleicht ist davon ja in Teil drei, "Smaragdgrün", dann auch wieder mehr zu sehen.

Das sagt "Krone"-Kino-Expertin Christina Krisch zum Film:
Dunkle Mächte und schmachtende Blicke: Bereits in "Rubinrot" wurde das effektlastige Zeitreisethema mit viel visuellem Bombast verankert, das nun von noch spektakuläreren Kampfszenen in der Tradition klassischer Mantel-und-Degen-Filme, aber auch von einer unerwartet hippen Tanznummer aus der "Rocky Horror Picture Show" profitiert.

Überzeugende Schauwerte werden zum gelungenen Passepartout für Hochkaräter wie Peter Simonischek und Veronica Ferres. Ausgesprochen keck: ein sprechender Wasserspeier, dem Rufus Beck die Stimme lieh.

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