Millionenhonorar

Ex-NSA-Chef gründet eigene Cybersecurity-Firma

Web
31.07.2014 11:48
Ex-NSA-Chef Keith Alexander hat einen neuen Job: Wie die IT-Website Golem.de unter Berufung auf das Magazin "Foreign Policy" berichtet, hat der ehemalige Leiter des US-Militärgeheimdienstes eine Firma für Cybersicherheit gegründet. Für deren Dienste und Know-how sollen Unternehmen bis zu einer Million US-Dollar im Monat zahlen.

Das hohe Honorar rechtfertigte Alexander dem Bericht nach in einem Interview mit "Foreign Policy" mit der Entwicklung einer "einzigartigen" Technologie, um anhaltende Cyber-Bedrohungen zu entdecken und zu bekämpfen.

Der ehemalige Geheimdienstchef plant demnach, mehrere Technologien als Patent anzumelden. Sie sollen dem US-Magazin nach in direktem Zusammenhang mit seiner früheren Tätigkeit für die US-Regierung stehen.

In US-Medien hagelt es deshalb Kritik. Alexander würde seine durch Steuern finanzierten Erfahrungen nun zu Geld machen und sich damit möglicherweise einen Wissensvorsprung gegenüber Wettbewerbern sichern, lautet der Vorwurf.

Alexander weist die Vorwürfe zurück: Die von ihm entwickelten Technologien unterschieden sich ausreichend von seinen ehemaligen Tätigkeiten als Chef des Geheimdienstes, sagte er.

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