Sean McCaw holte einst mit den Lions 2000 das Double. Er spielte auch für den heurige Viertelfinalgegner der Traiskirchner, den Bulls aus Kapfenberg – wo jetzt auch Sohn Justin aufläuft.
„Das war sicher das Highlight meiner Karriere.“ Sean McCaw war dabei, als Traiskirchen vor bereits 26 Jahren den letzten Österreichischen Basketball-Meistertitel, 2000 sogar das Double feierte. Die Lions gewannen damals beide Finalspiele gegen den Viertelfinalgegner Kapfenberg. Sean ist mittlerweile Erzieher in Deutschland, dafür mischt ein anderer McCaw mehr als ein Vierteljahrhundert später am Court mit: Sohn Justin, im Dress der Steirer.
„Deshalb ist auch klar, zu wem ich halten werde“, lacht der Herr Papa. Der, wäre da nicht der Familienbonus, sonst die Qual der Wahl hätte. Denn auch er lief vier Jahre lang für die Bulls auf. „Dann bin ich nach Traiskirchen gewechselt und hab eben in nur einer Saison gleich zwei Titel geholt.“
Wandervogel McCaw
So schnell wie der Power Forward kam, war er auch wieder weg. Noch während der Meistersaison bekam der US-Amerikaner die Staatsbürgerschaft, wurde dadurch europaweit zur heißen Aktie. „Weil ich als österreichischer Sean keinen US-Legionärsplatz mehr blockiert habe“, schmunzelt der 52-jährige Ex-Teamspieler. Der nach seiner Zeit in der Superliga noch in Frankreich, Portugal, Deutschland, England und der Schweiz Körbe warf.
Eine Anleitung für Amis
Gesehen hat er nach dem Kontinentwechsel so viel, dass er ein Buch darüber verfasst hat. „Same Name, Different Game“ ist eine Anleitung für Amis, die ihr Basketball-Glück in Europa suchen. „Ich hab auch eine kleine Beratungsagentur daraus gemacht. Spieler holen sich über Instagram Tipps für den Schritt über den großen Teich.“
Bereits unter Zugzwang
Zum Beispiel nach Traiskirchen. Wo die Lions am Mittwoch nach dem verpatzten Auftakt (79:88) in der Best-of-5-Serie ausgleichen wollen. „Es wird darauf ankommen, ihre Schlüsselspieler nicht ins Spiel kommen zu lassen“, weiß der lettische Forward David Viksne.
Im Parallelduell sinnen auch die Klosterneuburger Dukes nach der 68:90-„Watschn“ bei BC Vienna daheim auf Wiedergutmachung. „Wir müssen ein nahezu perfektes Spiel abliefern, wenn wir gewinnen wollen“, ist sich Coach Damir Zeleznik, der den verletzten Legionär Dragan Stajic vorgeben muss, bewusst.
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