Das populäre englische Pferderennen Grand National in Aintree im Norden Liverpools hat heuer erneut für Negativschlagzeilen gesorgt. Zwei Pferde mussten nach Stürzen bei den Bewerben am Freitag bzw. Samstag eingeschläfert werden.
Am Freitag lief das betroffene Tier Gold Dancer nach einem Sturz an der letzten Hürde noch als Sieger ins Ziel, wo schließlich von Tierärzten ein Bruch des Rückgrats festgestellt wurde. Die britische Pferderennbehörde kündigte Untersuchungen an.
„Jahr für Jahr müssen wir mit ansehen, wie in Aintree Pferde für die Unterhaltung der Menschen und um der billigen Wetten willen sterben. Leider ist Gold Dancer das jüngste Opfer dieses herzlosen Spektakels, das jeglichem Tierschutz zuwiderläuft“, erklärte die britische Organisation „League Against Cruel Sports“ (Liga gegen grausame Sportarten) in einem Statement.
Drei tote Pferde vor drei Jahren
Bereits vor drei Jahren hatte es beim Grand National drei tote Pferde zu beklagen gegeben, damals gab es massive Proteste von Tierschützern. Zuletzt hatte es Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit gegeben, so wurde unter anderem die Teilnehmerzahl im Rennen begrenzt.
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