Während beim Audi Circuit dieses Wochenende am Murhof das heiße Finale ansteht, steht der nächste Golf-Leckerbissen schon vor der Tür: Mitte Mai finden in Maria Lankowitz die Gösser Open statt. Vor allem für den Nachwuchs ein ideales Turnier zum Reinschnuppern. Warum der steirische Verbandspräsident happy ist, woran gearbeitet wird und welches schräge Turnier in Planung ist.
Dass die Steiermark Österreichs Golf-Hochburg ist, ist jetzt nichts Neues. Das unterstreicht auch der Audi Circuit, wo vor den beiden Finaltagen Samstag und Sonntag am Murhof mit Lukas Nemecz (2.), Timon Baltl, Mattias Schwab (je 4.) und Niklas Regner (6.) gleich vier „Steirerbuam“ in den Top-6 der Gesamtwertung liegen. Da geht dem Präsidenten des Steirischen Golfverbandes das Herz auf: „Wir haben auch sehr viele Nachwuchshoffnungen, die – so hat man es mir gesagt – eine Profikarriere anstreben“, sagt Kurt Klein.
Wir versuchen die Voraussetzungen zu schaffen, dass wir für die Mädchen das Golfspiel attraktiv machen.“
Verbandspräsident Dr. Kurt Klein
Einziger Wermutstropfen: Bei den Mädchen ist die Suppe aktuell dünn. „Wir versuchen diesbezüglich die Voraussetzungen zu schaffen, dass wir für die Mädchen das Golfspiel attraktiv machen. Aber in dem Alter sind das Reiten und andere Sportarten leider interessanter. Es gibt einige Talente, aber wir hätten gerne mehr.“
Für die Golf-Stars von morgen sind Turniere wie die Gösser Open die perfekte Gelegenheit, sich mit anderen Pros zu messen. Zum bereits 34. Mal geht das Traditionsturnier Mitte Mai (14. bis 16.) in Maria Lankowitz über die Bühne. Lukas Nemecz hat dort ebenso seine ersten „Gehversuche“ unternommen wie Niklas Regner. Beide müssen diesmal wegen Turnieren auf der hotelPlanner Tour bzw. Asian Tour wohl passen. Da müssen eben die steirischen Jungspunde in die Presche springen. Wie Neo-Pro Fabian Lang und Jakob Lotschak, der ebenfalls bald den Sprung ins Profilager wagen will.
Audi Circuit, Gösser Open oder die Interwetten Open in Schladming – kein Bundesland hat mehr Top-Turniere als die Grüne Mark. Gerald Stangl bastelt am nächsten genialen Coup. „Ich möchte ein Turnier machen, wo wir einen Kanonenstart mit neun Loch am GC Klagenfurt-Seltenheim und am Murhof für jeweils 48 Leute spielen. Dann werden die Spieler mit der Koralmbahn ins andere Bundesland gebracht und spielen dort fertig“, berichtet der Macher der Murhof-Gruppe.
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