Mit mehr als 21.000 Teilnehmern kann das Top-Event in Oberösterreichs Landeshauptstadt am Wochenende eine Rekordteilnahme verbuchen. Doch neben Masse gibt’s dank internationaler Top-Athleten auch Klasse und damit ein schnelles Rennen.
„Die Vorfreude war groß, die Vorbereitung schlecht,“ sagt Linz’ Bürgermeister Dietmar Prammer. Denn zuerst hatten ihn neue Schuhe Blasen beschert – und dann noch ein Hexenschuss bei der Gartenarbeit! Versucht habe er vieles, geholfen habe nichts, darum muss er den Marathon heuer sausen lassen. Mit dabei ist dafür Vizebürgermeisterin und Sportreferentin Karin Leitner: „Es geht nicht nur um Bewegung, sondern auch ums Feeling, um die Vibrations.“
Aber nicht jeder, der sich anmelden wollte, hat auch einen Startplatz bekommen. Mit mehr als 21.000 Teilnehmern sind sämtliche Bewerbe ausgebucht. Doch Sicherheit geht vor. Neben 450 freiwilligen Helfern sind rund 300 Polizisten im Einsatz und das Rote Kreuz ist zum 24. Mal am Start.
Ex-Weltmeister am Start
Sportlich fällt der Startschuss am Sonntag um 9.30 hoch über der Donau auf der VOEST-Autobahnbrücke. Spannend: Mit dem Marathon-Weltmeister von 2015, dem Eritreer Ghirmay Ghebreslassie, steht einer der renommiertesten Läufer als großer Rivale des Vorjahresdritten Abednego Cheruiyot am Start. Bei den Frauen wiederum ebenfalls aus Kenia Jackline Chepngeno – die wohl größte Konkurrentin für Julia Mayer, die Rekordlangstreckenläuferin aus Niederösterreich.
Doch nicht nur für den Körper, auch für die Umwelt wird am Wochenende gearbeitet. Egal, ob T-Shirts aus recyceltem Kunststoff, Öffioffensive, 5.000 kg fairtrade Bananen, kompostierbare Startersackerl und Mehrweggeschirr – bei den geplanten 5.000 Litern Bier und 20.000 Marathonweckerln kommt auch so einiges an Müll zusammen. Mit ein Grund, zum dritten Mal als „Green Event“ ausgezeichnet zu werden.
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