Die Toronto Raptors haben am Dienstag (Ortszeit) ihre Anwartschaft auf das Play-off in der National Basketball Association (NBA) eindrucksvoll unterstrichen. Sie bezwangen Miami Heat im ersten von zwei Duellen binnen 48 Stunden mit 121:95. Jakob Pöltl steuerte 17 Punkte, sechs Rebounds, drei Assists, zwei Steals sowie einen Block bei. Der 2,13 Meter große Center aus Wien war 25:42 Minuten im Einsatz. Er sprach von einem „verdienten Sieg“.
Toronto hatte in dem wichtigen Duell mit einem unmittelbaren Play-off-Konkurrenten ab Mitte des zweiten Viertels klar den Ton angegeben. Ein 19:4-Lauf binnen gut vier Minuten auf 53:40 trug dazu bei. Die Kanadier – nunmehr mit einer 44:35-Bilanz – behaupteten damit den sechsten Platz im NBA-Osten, den sie am Vortag durch eine Niederlage der Philadelphia 76ers „geerbt“ hatten und der zur direkten Teilnahme an der K.o.-Phase reicht. Scottie Barnes und Brandon Ingram waren mit 25 bzw. 23 Punkten die besten Scorer. Miami (41:38), am Donnerstag ein weiteres Mal am Ontariosee zu Gast, muss fix ins Play-in, das die Mannschaften auf den Plätzen sieben bis zehn bestreiten und dabei um zwei Play-off-Plätze rittern.
Gut gespielt und am Rebound besser gearbeitet
„Wir haben sowohl in der Offense als auch in der Defense von Anfang an gut gespielt und heute auch am Rebound besser gearbeitet“, analysierte Pöltl. Am Donnerstag gelte es, „nochmals mit extra Fokus und extra Energie ins Spiel zu gehen“. Miami werde „sicher ready sein“, so der 30-jährige Wiener. „Cool“ sei, dass es die Raptors selbst in der Hand haben, das Play-off zu erreichen. „Es zeigt einfach, dass wir über die Saison gute Leistungen und die notwendigen Resultate nach Hause gebracht haben. Jetzt können wir es in den letzten drei Spielen hoffentlich auch wirklich einloggen.“ Auf Pöltl selbst wartet die erste Play-off-Teilnahme seit sieben Jahren.
Niederlage für Charlotte
Für die Charlotte Hornets (43:37) setzte es nach zuvor vier Siegen hintereinander ein 102:113 bei den Boston Celtics. Auch 36 Punkte von LaMelo Ball verhinderten die Niederlage des Toronto-Verfolgers nicht. Oklahoma City Thunder feierte mit 123:87 bei den Los Angeles Lakers den sechsten Sieg hintereinander und fügte den Gastgebern gleichzeitig deren dritte Niederlage en suite zu. Shai Gilgeous-Alexander übertraf mit 25 Zählern im 139. Spiel in Serie die Marke von zumindest 20 erzielten Punkten. Bei den Lakers fehlte neben Luka Doncic, den eine Oberschenkelzerrung plagt, auch Altstar LeBron James.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.