Ein Skandal um veruntreute Gelder beim kroatischen Skiverband schlägt in Kroatien aktuell hohe Wellen. Der ehemalige Skirennläufer und Ex-Skiverbandschef Vedran Pavlek soll den Verband (HSS) in den vergangenen Jahren um mindestens 30 Millionen Euro betrogen haben. Während am Gericht in Zagreb die Anhörung zur Anordnung der Untersuchungshaft begann, wurde Pavlek laut kroatischen Medien in Istanbul festgenommen.
Neben Pavlek wurde für vier weitere der sechs verdächtigen Verbandsmitarbeiter eine einmonatige Untersuchungshaft angeordnet. Pavlek werden Fluchtgefahr, mögliche Zeugenbeeinflussung und die Gefahr der Wiederholung von Straftaten vorgeworfen. Laut kroatischen Medien, die sich auf Angaben der Antikorruptionsbehörde USKOK berufen, soll ein Drittel der Gelder auf ausländischen Konten von Pavlek gelandet sein.
Demnach soll der Mitte März als Skiverbandschef zurückgetretene Pavlek Scheingeschäfte mit ausländischen Firmen u.a. in Österreich, Liechtenstein, der Schweiz, Monaco, Ungarn und der Slowakei unterhalten haben. Federführend dabei soll auch ein mittlerweile verstorbener österreichischer Unternehmer gewesen sein.
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