ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel ist guter Dinge, dass Teamchef Ralf Rangnick dem Männer-Nationalteam über die WM im Sommer hinaus erhalten bleibt. Derzeit gebe es immer wieder Gespräche zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Pröll und dem Teamchef, berichtete Schöttel im Trainingslager der ÖFB-Auswahl in Marbella. „Ich bin sehr optimistisch, dass es für uns in die richtige Richtung geht.“
Rangnick ist seit Mai 2022 im Amt. Der Vertrag des 67-jährigen Deutschen läuft nach der WM in Nordamerika aus. Beide Seiten haben Interesse daran, dass in der Zukunftsfrage schon vor der Endrunde Klarheit herrscht. Rangnick hatte zuletzt allerdings erklärt, dass „kein übermäßiger Zeitdruck“ bestehe. Eine Entscheidung wird definitiv erst nach den beiden WM-Testspielen am Freitag gegen Ghana und nächsten Dienstag ebenfalls in Wien gegen Südkorea fallen – und damit frühestens im April.
„Manche Dinge muss man sich gut überlegen, und sie brauchen auch Zeit“, erklärte Schöttel. Er denke, dass Pröll und Rangnick „den richtigen Zeitpunkt wählen werden“. Bei der Installation von Rangnick war Schöttel zwar bereits ÖFB-Sportdirektor, der Verbandspräsident hieß damals aber noch Gerhard Milletich.
Kornetka stößt später zum Team
Stets an Rangnicks Seite war beim ÖFB bisher Lars Kornetka. Der Assistent stößt wegen seines neuen Engagements als Chefcoach des deutschen Zweitligisten Eintracht Braunschweig laut Schöttel diesmal erst am Mittwoch zum Team. Bei der WM, der ersten seit 28 Jahren, für die sich Österreich qualifiziert hat, soll Kornetka dann aber noch einmal vom ersten Tag der Vorbereitung bis zum letzten Spiel für den ÖFB arbeiten, bevor er sich ganz seiner neuen Aufgabe widmet.
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