Herzzereißend

Amanda Peet: Krebs-Schock und Drama um Eltern

Society International
23.03.2026 14:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Es ist eine Geschichte, die unter die Haut geht: Schauspielerin Amanda Peet spricht erstmals über eine der schwersten Zeiten ihres Lebens – und enthüllt eine Krebsdiagnose, die sie ausgerechnet in einem Moment traf, in dem ihre Familie bereits am Abgrund stand.

In einem persönlichen Essay in „The New Yorder“ schildert die 54-Jährige, dass bei ihr im Herbst 2025 Brustkrebs im frühen Stadium festgestellt wurde. Zu diesem Zeitpunkt lagen ihre beiden Eltern – räumlich getrennt – in Hospizen an unterschiedlichen Küsten der USA und kämpften ums Leben.

Was als Routineuntersuchung begann, entwickelte sich für Amanda Peet schnell zum Albtraum. Nach einer Ultraschalluntersuchung äußerte ihre Ärztin erstmals Bedenken und veranlasste eine Biopsie. „In diesem Moment wusste ich, dass etwas nicht stimmt“, beschreibt die Schauspielerin die Situation rückblickend.

Peet bekam im Vorjahr die Diagnose Brustkrebs – jetzt schrieb sie darüber.
Peet bekam im Vorjahr die Diagnose Brustkrebs – jetzt schrieb sie darüber.(Bild: APA/VALERIE MACON / AFP)

Tumor in der Brust
Kurz darauf die Gewissheit: ein kleiner Tumor in der Brust. Es folgten weitere Untersuchungen, Unsicherheit – und gleichzeitig die Sorge um ihre Eltern. Während sie noch auf Ergebnisse wartete, verschlechterte sich der Zustand ihres Vaters dramatisch. Peet reiste nach New York, kam jedoch zu spät, um sich zu verabschieden.

Zurück in Los Angeles erreichte sie schließlich ein Anruf ihrer Ärztin mit ersten Details zur Erkrankung. Die Diagnose: eine frühe Form von Brustkrebs ohne aggressive Ausprägung. Dennoch blieb die Angst. Weitere Untersuchungen brachten zunächst neue Unruhe, als eine zweite Auffälligkeit entdeckt wurde. Erst nach zusätzlichen Tests kam die Entwarnung – der zweite Befund war gutartig.

US‑Schauspielerin Amanda Peet beim Apple‑TV‑Press Day im Barker Hangar in Santa Monica.
US‑Schauspielerin Amanda Peet beim Apple‑TV‑Press Day im Barker Hangar in Santa Monica.(Bild: APA/VALERIE MACON / AFP)

Operation und Bestrahlung
Am Ende stand die vergleichsweise vorsichtige Diagnose: Brustkrebs im Stadium I. Eine Operation und Bestrahlung sollten ausreichen, eine Chemotherapie war nicht notwendig. Für Amanda Peet ein Moment zwischen Erleichterung und anhaltender Angst.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann David Benioff entschied sie sich, auch ihre Kinder einzuweihen. Die Reaktionen seien emotional gewesen, aber auch von Stärke geprägt – ein Moment, der die Familie enger zusammenschweißte.

Nach Wochen der Unsicherheit folgte schließlich im Jänner ein erster Hoffnungsschimmer: eine unauffällige Kontrolluntersuchung. Doch die Erleichterung währte nur kurz – wenige Tage später starb auch ihre Mutter, die an Parkinson litt, im Hospiz.

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