Ein Saisonstart zum Vergessen für Max Verstappen und dann hapert es anscheinend auch noch in der internen Kommunikation. Denn wie Aufzeichnungen des Boxenfunks zeigen, hat es offenbar ein Missverständnis zwischen dem Red-Bull-Piloten und seinem Renningenieur gegeben.
Mit dem neuen Reglement in der Formel 1 ist Verstappen unzufrieden – doch offenbar läuft nun auch noch in der teaminternen Kommunikation nicht mehr alles nach Plan. Wie „Speedweek“ berichtet, soll es zwischen dem Niederländer und seinem langjährigen Renningenieur Gianpiero Lambiase während des Rennens in China auch mit der Kommunikation nicht hingehauen haben.
Hintergrund: Verstappen nahm jeweils in Kurve 6 frühzeitig Tempo raus, um dadurch Energie aufzunehmen. Kurz zuvor hatte Lambiase ihn angewiesen, in Kurve 1 und 14 jeweils 50 Meter vorzeitig vom Gas zu gehen. Kurz darauf bemerkte der Ingenieur, dass Verstappen Zeit auf Oliver Bearman im Haas einbüßte.
Hitzige Debatten am Boxenfunk
„Am meisten Zeitverlust beim Anbremsen und am Ausgang von Kurve 6“, ließ er Verstappen deshalb wissen. Der Niederländer merkte daraufhin an, dass Lambiase ja seine Onboard-Daten prüfen könne. Es ergab sich ein kurzes hitziges Hin und Her.
Schließlich stellte ein entnervter Verstappen die Frage: „Muss ich jetzt in Kurve 6 früher vom Gas oder nicht?“ – die Antwort seines Renningenieurs „Nein, nicht notwendig“, sorgte beim ehemaligen Weltmeister schließlich für Frust: „Aber ich habe hier das halbe Rennen lang gelupft, wieso sagt mir das keiner?“ Am Ende musste Verstappen seinen Boliden sogar vorzeitig abstellen. Er und sein Team haben derzeit offenbar eine Menge Probleme zu beheben – auch in der Kommunikation.
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