Für Kündigung

Swiss bietet Flugbegleitern bis zu 15.000 Franken

Wirtschaft
16.03.2026 19:05
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Schweizer AUA-Schwester Swiss bietet Flugbegleiterinnen und Flugbegleitern bis zu 15.000 Franken, wenn sie freiwillig kündigen. Damit will die Airline den Personalüberhang reduzieren. Man habe in manchen Monaten bis zu 300 Kabinenmitarbeitende mehr im Team, als im Betrieb eingesetzt werden könnten, sagte eine Sprecherin.

Als Gründe nannte das Unternehmen die anhaltenden Triebwerksprobleme sowie einen Mangel an Cockpitpersonal. Dadurch fliege die Swiss derzeit weniger als geplant und könne nicht alle Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter in vorgesehenem Umfang einsetzen. Am vergangenen Freitag wurde dem Personal daher das Angebot gemacht, gegen Geld freiwillig zu kündigen oder eine temporäre Auszeit zu nehmen. Wer das Arbeitsverhältnis bis zum 30. April freiwillig beendet, erhält eine Pauschale von 15.000 Franken (umgerechnet 16.603,94 Euro). Die Beschäftigten müssen das Unternehmen dann bis Ende August verlassen.

Eine Auszahlung werde auch geleistet, wenn das Personal in ein sogenanntes „ruhendes Arbeitsverhältnis“ von mindestens einem Jahr wechsle. Dies sei ab dem sechsten Dienstjahr möglich und erlaube eine garantierte Rückkehr nach Ablauf der Auszeit, sagte die Sprecherin weiter. Die Angebote richten sich an alle ungefähr 4000 Kabinenmitarbeiterinnen und Kabinenmitarbeiter in Zürich.

Normalisierung bis Anfang 2027
„In den vergangenen Monaten haben wir bereits freiwillige Möglichkeiten wie unbezahlte Ferien oder individuelle Auszeiten angeboten. Viele Kolleginnen und Kollegen nutzen solche Optionen, wenn sie gerade gut zu ihrer persönlichen Situation passen“, hieß es. Kündigungen, die von Swiss ausgehen, wären das letzte Mittel, „falls die freiwilligen Maßnahmen keine ausreichende Wirkung zeigen“.

Man rechne damit, dass sich die Situation in den kommenden Monaten schrittweise normalisiere und sich spätestens Anfang 2027 ausgleiche. Im vergangenen Herbst war bekannt geworden, dass die AUA-Schwester ungefähr 400 Personen zu viel eingestellt hat. „Der Einsatzbedarf unserer Kabinenbesatzungen verändert sich laufend – je nach Flugplan, Saison und operativer Entwicklung (...)“, sagte die Swiss-Sprecherin. Daher könne sie auch nicht sagen, wie viele freiwillige Kündigungen und Pausen nötig seien.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele
Vorteilswelt