Julia Scheib

Kristall wäre schöner „Trost“ nach dem Ringe-Frust

Ski Alpin
14.03.2026 06:12

Julia Scheib kann heute die Kristallkugel holen. Aare ist jedoch keiner ihrer Lieblingsorte …

„Geräusche von außen versuche ich auszublenden“, sagt Julia Scheib. „Bisher ist mir das sehr gut gelungen.“ Vollen Fokus wird es heute im Riesentorlauf in Aare auch brauchen.

Zehnjährige Wartezeit
Fest steht: Mit einem Sieg könnte sie aus eigener Kraft die kleine Kristallkugel – die erste österreichische seit Eva-Maria Brem 2016 - vorzeitig holen. „Darüber will ich mir keine Gedanken machen. Das Rennen wird hart, daher will ich es bestmöglich bestreiten. Dann kann daherkommen, was will“, bleibt die 27-Jährige gelassen.

Julia Scheib
Julia Scheib(Bild: Sepp Pail)

Mit den Rängen 18, sieben und sechs hat die Steirerin zum schwedischen Weltcuport noch keine allzu große Liebesbeziehung aufgebaut. „Bisher ist es eine schwierige Beziehung. Ich habe jedes Mal viel reingelegt und gekämpft – mehr hat leider noch nicht herausgeschaut. Ich muss einfach meine Leistung runterbringen.“ Mit dem Gewinn der kleinen Kugel würde sich das natürlich schlagartig ändern

Dann wäre auch die Enttäuschung über Platz fünf bei Olympia (0,07 Sekunden hinter dem Silber-Duo Stjernesund und Hector) endgültig vergessen. „Es gibt immer wieder Phasen, wo es auftaucht. Weil mir etwas Großes entglitten ist. Danach habe ich ein paar Tage für mich gebraucht, weil es Zeit benötigt hat, das zu verdauen. Jetzt habe ich aber das nächste wichtige Rennen vor mir“, weiß Scheib. „Ich will nur an das denken und nicht daran, was davor passiert ist. Aber natürlich mit dem Wissen, dass ich schnell bin und beim Skifahren sehr viel passt.“

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