Woher der Aberglaube, wonach Freitag, der 13., ein besonderer Unglückstag sei, eigentlich stammt, ist nicht ganz klar. Ist die 13 die Unglückszahl aus der germanischen Mythologie und der Freitag ein besonderer Unglückstag, weil an einem solchen Jesus gekreuzigt worden ist? Oder liegt es daran, dass an einem Freitag, den 13., der französische König Philipp IV. alle Tempelritter verhaften und in der Folge hinrichten ließ?
EINERSEITS ist jedenfalls klar, dass dieser Aberglaube weltweit bei den Menschen tief verwurzelt ist. Das geht bekanntlich so weit, dass es bei hypermodernen Hochhausbauten kein 13. Stockwerk geben darf.
ANDERERSEITS gehen – was die politische Situation weltweit und im Lande betrifft – wahrscheinlich nicht einmal die größten Pessimisten davon aus, dass es am heutigen Freitag, den 13., noch viel schlimmer werden kann, als es ohnedies schon ist.
Hierzulande eine offensichtlich hilflose Regierung, die – um nur ein Beispiel zu nennen – der Explosion der Treibstoffpreise mit zaghaften Mini-Maßnahmen zu begegnen sucht, statt schnell und entschieden zu handeln.
Und weltpolitisch offensichtlich planlose Kriegsherren, die zwar in der Lage sind, gewaltige zerstörerische Militärschläge zu starten, aber scheinbar nicht wissen, wozu und wie sie sie wieder beenden könnten.
Da kann einem als Beobachter und gelerntem Österreicher schon angst und bange werden – nicht nur an einem Freitag, den 13.
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