Es würde „der Gesellschaft und dem ORF guttun, wenn künftig eine Frau an der Spitze“ stünde, ließ uns Vizekanzler und Medien-Minister Andreas Babler dieser Tage nach dem überstürzten Rücktritt des bisherigen ORF-Generals wissen.
EINERSEITS ist dies mit der interimistischen Bestellung von Ingrid Thurnherr ohnedies der Fall. Und mit ihr, der langjährigen Moderatorin, Spitzenjournalistin und hochprofessionellen Medienmanagerin, soll nun eben eine Frau den Staatsfunk über seine schwerste Existenzkrise führen, an der nicht einmal die prinzipiell ORF-kritischen Freiheitlichen allzu viel auszusetzen haben dürften.
ANDERERSEITS sei an Medien-Minister Babler, der ansonsten ja immer so sehr um progressive political correctness bemüht ist, die Frage erlaubt, warum ausgerechnet eine Frau? Warum nicht endlich ein „diverser“ Medienmanager, wo wir doch nunmehr angeblich die Auswahl zwischen 60 – oder wie viele sind es – Geschlechtern haben? Oder gleich die KI als ORF-General, gesteuert vielleicht von Alexander Wrabetz, der ja nun KI-Beauftragter der Stadt Wien ist.
Wie auch immer, hauptsächlich keiner mehr, der seine toxische Männlichkeit und den damit verbundenen permanenten Hormonstau nicht unter Kontrolle hat. Und Ironie beiseite: warum einigen sich die Regierungsparteien nicht gleich auf die interimistische Generalin Ingrid Thurnherr?
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