So ein Glück muss man haben! Jeder Tag des Nahostkrieges spült Putin Millionen in die Kriegskassa.
Die Explosion der Öl- und Gas-Preise am Weltmarkt hat dem Kremlchef das Budget gerettet – immerhin machen Energieeinnahmen 30 Prozent (!) aus. Zuletzt waren die Finanzen durch die Sanktionen schon ziemlich eng geworden.
Im Kreml registriert man infolge der energiepolitischen Turbulenzen einen „signifikanten Nachfrageschub“. Indien und China kaufen jetzt die Märkte leer – zu jedem Preis. So ist der Ölpreis auf dem Weltmarkt von 73 auf über 100 Dollar pro Fass gestiegen. Der Preis für Flüssiggas hat sich fast verdoppelt.
Russland musste sein sanktioniertes Erdöl über die Schattenflotte zum Diskontpreis von 39 Dollar verhökern. Im Budget ist aber ein Preis von 59 Dollar veranschlagt. Das Finanzloch wurde immer größer.
Russland ist somit der große Gewinner des Nahostkrieges. Putin darf sich bei Trump bedanken. Der ist darüber sicherlich nicht traurig. Er hält es nicht einmal für ein Problem, wenn Russland dem Mullah-Staat Satellitenkoordinaten für (US-amerikanische) Angriffsziele liefert.
Hingegen braut sich ein Unwetter in den amerikanisch-chinesischen Beziehungen zusammen – wobei im April ein Staatsbesuch Trumps in Peking auf dem Programm steht. China verliert aus dem Golf schlagartig 15 Prozent seiner nationalen Energieimporte. Da kommt Europa ja noch relativ glimpflich davon.
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