Ein kräftiges Lebenszeichen gaben unsere Winzer, fast schon majestätisch. Im historischen Ambiente der Wiener Hofburg zeigte sich Österreichs Weinwirtschaft von seiner glanzvollen Seite.
Mittendrin mehr als 100 burgenländische Betriebe, die am Montag vor Hunderten interessierten Besuchern ihre aktuellen Kostproben servierten. „Die rot-goldene Fahne wird hochgehalten“, sagte Wein-Burgenland-Geschäftsführer Christian Zechmeister kurz vor der offiziellen Eröffnung. Die Aussage hat symbolische Kraft. Die Marktlage ist schwierig – Faktum ist, es wird weniger getrunken. Die Botschaft lautete trotz aller Hürden, welche die ganze internationale Branche vor enorme Herausforderungen stellt: „Es geht bergauf!“
Mehr als 6000 Arbeitsplätze
Gemeinsam mit Zechmeister und Wein-Burgenland-Obmann Herbert Oschep verwies Landesrat Leonhard Schneemann auf die Stärken der pannonischen Weinwirtschaft. Laut jüngster Studie sichert dieser wichtige Geschäftszweig mehr als 6000 Arbeitsplätze – das entspricht 4,2 Prozent aller Beschäftigten im Burgenland. Mehr als 246 Millionen € betrug 2025 die Bruttowertschöpfung – das sind 2,5 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung.
Aussichten sind vielversprechend
„In keinem anderen Bundesland ist dieser Anteil höher“, hob Schneemann hervor. Aufgrund des Erfolges sind 2023 stolze 8,2 Millionen Euro in die Landeskasse geflossen. Die perfekte Synergie von Wein und Tourismus trage zusätzlich dazu bei, das Rückgrat der Wirtschaft zu stärken. Als positives Beispiel wurde das Martiniloben genannt. Mehr als 65.000 Gäste konnten bei mehr als 50 Events 2025 gezählt werden. Vielversprechend sind ebenso die Aussichten.
Winzern eine Bühne geben
„Die Weine des 2025er-Jahrganges entsprechen den derzeitigen Vorlieben der Konsumenten. Die Weißweine zeigen sich bereits jetzt mit schöner Frucht, präziser Säure und moderatem Alkohol“, lässt Weinbaupräsident Andreas Liegenfeld tief blicken. Der allgemeine Tenor in der Hofburg: „Wir können die Winzer nicht alleine lassen, wir müssen schauen, dass sie eine Bühne haben.“
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