Daniel Toth steckt mit dem SK Pama tief im Abstiegskampf der Landesliga fest. Für die Admira-Legende wäre der Klassenerhalt eine „echte Sensation“. Ans Aufhören denkt der 38-Jährige noch lange nicht.
Seit mehr als 20 Jahren ist Daniel Toth im Erwachsenenfußball unterwegs. Erlebt hat der Weidener schon einiges. Einen Abstieg aber noch nie! „Es ist die vielleicht schwierigste Aufgabe meiner ganzen Karriere.“
Mit dem SK Pama ist er im Kampf um den Klassenerhalt in der Burgenlandliga mittendrin statt nur dabei. Der Rückrundenstart war für den Nordklub aber äußerst vielversprechend. Mit vier Punkten startete man optimal ins Frühjahr. „Uns ist bewusst, dass es eine Mammutaufgabe wird. Für uns alle wäre es eine kleine Sensation, wenn wir es wieder schaffen“, weiß Toth.
Kultfigur in der Südstadt
„Totti“ trug zwölf Jahre lang das rot-weiße Trikot, wurde zur echten Legende bei der Admira. Von Abstiegskämpfen bis hin zu magischen Europacup-Nächten hat er in der Südstadt alles erlebt. Die Leidenschaft ist geblieben. „Egal ob Landesliga oder Bundesliga, ich gehe in jedes Spiel gleich rein“, so der Mittelfeldmotor des SK. Vor allem lässt er sich nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil, genau solche Situationen reizen ihn. „Gerade im Abstiegskampf hast du einen ganz anderen Druck. Aber ich habe schon immer Herausforderungen geliebt.“
Dass er mit seinen 38 Jahren nicht mehr zu den Blutjungen gehört, weiß er selbst. Vom Karriereende will er aber noch nichts wissen. „Allein bei dem Gedanken aufzuhören, bekomme ich Gänsehaut“, verrät er. „Ich sage immer: Solange ich den Ehrgeiz habe, ein Trainingsmatch unbedingt gewinnen zu wollen, spiele ich weiter.“
Mit diesem Biss will er auch die nächsten Monate bestreiten. Und wenn man „Totti“ kennt, weiß man, er wird alles daransetzen, um seine bemerkenswerte Statistik aufrechtzuerhalten.
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