Nach „Krone“-Bericht

Anrainer atmen auf: Tempo 70 und Überholverbot fix

Burgenland
06.03.2026 19:00

Jahrzehntelang wurden Warnungen und Beschwerden aus der Bevölkerung überhört. Nachdem ein Kinderwagen auf der Kalcher Straße in Neuhaus am Klausenbach im Burgenland angefahren wurde, reagiert die Behörde nun endlich.

Nach dem Bericht der „Krone“ über die gefährliche Verkehrssituation auf der Kalcher Straße reagiert die Behörde: Auf dem umstrittenen Streckenabschnitt werden eine Tempolimit-Reduktion auf 70 km/h sowie ein Überholverbot eingeführt. Jahrzehntelang hatten Anrainer genau das vergeblich gefordert. „Die Verordnung wurde bereits zugestellt, die Verkehrstafeln sind bestellt und werden, sobald sie geliefert sind, aufgestellt. Für die Anrainer ist das sehr wichtig“, sagt Bürgermeisterin Monika Pock (ÖVP).

Auto touchierte Kinderwagen
Auslöser für die neuerliche Überprüfung war ein Vorfall zu Jahresbeginn, der viele im Ort erschütterte. Ein Auto touchierte einen Kinderwagen mit einem erst drei Wochen alten Baby. Die Mutter reagierte geistesgegenwärtig und hielt den Wagen fest. Er kippte nicht um, allerdings brach eine Achse. Das Kind blieb unverletzt.

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Wir haben uns keine Hoffnung mehr gemacht, aber das ist ein gutes Beispiel, dass medialer Druck die Behörden dann doch zu einem Umdenken bewegen kann.

Anrainer Michael Lang

Auf dem betroffenen Abschnitt gilt derzeit Tempo 100. Mehrere Hausausfahrten münden direkt in die Fahrbahn, ein Geh- oder Radweg fehlt. Gleichzeitig wird die Strecke stark von Pendlern genutzt. Anrainer sprechen seit Jahren von gefährlichen Situationen, besonders bei schlechter Sicht oder hohem Gras entlang der Straße.

Bei den Bewohnern überwiegt nun endlich die lang ersehnte Erleichterung. „Wir haben uns keine Hoffnung mehr gemacht, aber das ist ein gutes Beispiel, dass medialer Druck die Behörden dann doch zu einem Umdenken bewegen kann“, sagt Anrainer Michael Lang. Und weiter: „Wäre es nach den etlichen Gutachtern davor gegangen, hätten wir das nie erreicht.“

Mit Tempo 70 und dem Überholverbot soll die Situation auf dem Abschnitt künftig entschärft werden. Für die Anrainer ist die Entscheidung vor allem eines: ein Schritt zu mehr Sicherheit auf ihrer Straße. 

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