Behörde prüft

Nach Anrainer-Protest: Kommt jetzt ein Tempolimit?

Burgenland
11.02.2026 16:00

Jahrelang galten die Warnungen der Anrainer als unbegründet, dann wurde ein Kinderwagen mit einem Baby von einem Auto touchiert. Nach lautem Protest der Anrainer reagiert die Bezirksverwaltungsbehörde jetzt und will den gefährlichen Straßenabschnitt auf L256 nochmals überprüfen.

Der Aufschrei der Bewohner über die Verkehrssituation auf der Kalcher Straße in Neuhaus am Klausenbach hat Bewegung in die Causa gebracht. Nach einem Bericht der „Krone“ meldet sich nun die Behörde zu Wort und kündigt eine neuerliche Prüfung an.

Behörde: „Nehmen Vorfall sehr ernst“
In einer Stellungnahme heißt es, man nehme den Vorfall „sehr ernst“. Der betroffene Streckenabschnitt soll jetzt im Hinblick auf eine Reduktion der erlaubten Höchstgeschwindigkeit erneut überprüft werden. Konkret heißt es, dass „unverzüglich alle Veranlassungen getroffen werden, um die Situation vor Ort abermals zu beurteilen“. Dabei sollen „alle entscheidungsrelevanten Parameter nochmals genauestens abgeklärt“ und „objektiv sowie rechtlich korrekt einer Prüfung unterzogen“ werden.

Drei Wochen altes Baby lag in Kinderwagen
Der Protest der Anrainer kommt nicht überraschend. Sie warnen hier seit über 20 Jahren vor der Verkehrssituation. Auslöser für den jüngsten Aufschrei war der Vorfall, bei dem ein Pkw einen Kinderwagen touchierte, in dem ein drei Wochen altes Baby lag. Die Mutter reagierte geistesgegenwärtig, hielt den Wagen fest, eine Achse brach. Das Kind blieb unverletzt. 

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