Die Debatten rund um das überraschende Ende von FPÖ-Landessekretär Daniel Jägerbauer sind noch lange nicht verstummt. Blaue Personalpläne lassen ein Raunen durch die eigenen Reihen gehen.
„Ziehe mich aus allen parteipolitischen Funktionen der FPÖ zurück!“ Die Worte von Landessekretär Daniel Jägerbauer hallen deutlich nach. Er hatte, wie berichtet, mediale Kampagnen gegen seine Person als Grund angegeben. Tatsächlich sollen an höchster Stelle parteiinterne Überlegungen getroffen worden sein, die eine ganze Reihe von tiefgreifenden Entscheidungen nach sich ziehen, wie hinter vorgehaltener Hand von überraschten freiheitlichen Weggefährten zu erfahren ist.
Kleine Abordnung der FPÖ
Demnach soll eine kleine Abordnung der FPÖ Burgenland bei Bundesparteiobmann Herbert Kickl vorstellig geworden sein, um ihre pannonischen Vorstellungen von der personellen Zukunft der Freiheitlichen zu deponieren. Der „blaue Canossagang“ dürfte laut den von Kickl angeblich abgesegneten Besetzungsplänen für Landtagsabgeordnete Michaela Brandlhofer positive Konsequenzen haben, sie soll nach Wien wechseln und in den Bundesrat einziehen.
Petschnig nicht unmittelbar eingebunden
FPÖ-Insidern zufolge habe diese Postenvergabe zum Bruch mit dem Landesparteisekretär geführt, der eigentlich der Ersatz-Bundesrat gewesen wäre. Der aktuelle FPÖ-Bundesrat Thomas Karacsony soll hingegen in den Burgenländischen Landtag den Sitz von Michaela Brandlhofer einnehmen. Landesobmann Alexander Petschnig dürfte in diese blaue Personalrochade nicht unmittelbar eingebunden gewesen sein, wie zu hören ist.
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