Den Feuerwehren bringt die Anwendung von virtueller Wirklichkeit viele Vorteile: Schwierige Einsätze können ohne Risiko für die Teilnehmer geübt werden.
Virtual Reality (VR) also per Computer künstlich erzeugte Wirklichkeit bereichert nun auch die Trainings der Florianis. Im Feuerwehrhaus Neufeld erlebten die Auszubildenden mit einer aufgesetzten VR-Brille praxisnah, welche Möglichkeiten die neue Technologie derzeit eröffnet. Zwei Firmen aus Oberösterreich mit einschlägiger Expertise stellten ihre Simulationen zur Verfügung. Dabei ging es nicht um den Ersatz für klassische Übungen – sondern darum, neue Werkzeuge kennenzulernen und fachlich einzuordnen.
Vorgänge üben, die in echt schwer darstellbar sind. Unter anderem wurden dabei Risiko-Objekte virtuell begangen, taktische Planspiele erläutert, komplexe Einsätze mit mehreren verletzten Personen geübt oder auch Lagen, die in der Wirklichkeit nur mit großem Aufwand darstellbar sind.
Aufgeschlossen für die Anwendung zeigt sich Rene Fasching, der Bezirksreferent für Neue Medien: „Neue Technologien wie KI oder Virtual Reality sollte man sich frühzeitig ansehen – auch wenn es noch keinen konkreten Einsatz dafür gibt. Es geht darum, den Blick zu öffnen, Möglichkeiten zu verstehen und dann strukturiert zu entscheiden, wo Technik sinnvoll eingesetzt werden kann.“
Die Rückmeldungen der Teilnehmer waren durchwegs positiv – viele waren überrascht, wie realistisch und strukturiert sich solche Szenarien abbilden lassen. Und ein wenig hatte die Übung ja auch die Faszination von Computer-Spielen.
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