Großauftrag aus Wien

Steirer bauten aus Holz Bettenstation für das AKH

Steiermark
05.03.2026 18:00

Der Weizer Familienbetrieb Lieb Bau realisierte in Rekordzeit eine Ausweich-Bettenstation für das AKH Wien – und das in innovativer Holzbauweise. Für die steirischen Bauprofis war es eines der größten Projekte der Firmengeschichte. Jetzt wird das Gebäude bezogen. 

Das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Wien wird seit Jahren groß aus- und umgebaut. Ein Kernstück ist die Renovierung von einem der zwei „Bettentürme“. Dafür musste eigens ein Ausweichquartier errichtet werden, das dieser Tage bezogen wird.

Dahinter steckt bemerkenswertes steirisches Know-how und Handwerk: Der Weizer Familienbetrieb Lieb Bau hat die Ausweichstation in innovativer Holzmodulbauweise umgesetzt. „Es ist der größte Holzbauauftrag in der über 90-jährigen Geschichte unseres Unternehmens“, sagt Geschäftsführerin Doris Enzensberger-Gasser.

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Das Stationsgebäude Süd des Allgemeinen Krankenhaus Wien ist der größte Holzbauauftrag in der über 90-jährigen Geschichte unseres Unternehmens.

Doris Enzensberger-Gasser, Geschäftsführerin Lieb Bau Weiz

112 voll bezugsfertige Einheiten
In der Lieb-Bau-Produktionsstätte in Trofaiach wurden 112 voll bezugsfähige Einheiten vorproduziert. „In Spitzenzeiten waren mehr als 70 Mitarbeiter aus über zehn Gewerken gleichzeitig im Einsatz“, erklärt Lieb-Bau-Projektleiter Helmut Bauer. Und: „Insgesamt wurden rund 2260 Kubikmeter Brettsperrholz aus heimischem Fichtenholz verbaut. Damit ist ein Gebäude entstanden, das hohe technische Anforderungen erfüllt und gleichzeitig die Vorteile des nachhaltigen Baustoffs Holz nutzt.“

Sondertransporte von der Steiermark nach Wien
Jedes einzelne Raummodul – 22 Tonnen schwer – wurde per Nacht-Sondertransport von der Steiermark nach Wien gebracht. In Millimeterarbeit entstand so Schritt für Schritt in weniger als einem Jahr die Ersatzbettenstation. 

Ähnliche Mega-Projekte könnten folgen: „Derzeit ist ein deutlich wachsendes Interesse am Modulbau zu beobachten, vor allem im Bereich gewerblicher Großprojekte“, so Enzensberger-Gasser. 

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