Derzeit ist Winterpause im Freilichtmuseum in Mönchhof. Aber untätig ist Josef Haubenwallner nicht. Er hat fertige Pläne liegen, die er noch vor Eröffnung am 1. April umsetzen möchte. Damit es für Stammgäste wieder etwas Neues zu bestaunen gibt.
Ein Winter ohne Pläne? Den gibt es für Josef „Pepo“ Haubenwallner kaum! Und wirklich: Heuer baut der Museumsbesitzer, sobald es die Witterung zulässt, einen kleinen Bauhof dazu. Die Ausstellungsstücke dazu kommen vom ehemaligen Baumeister Josef Rapp, der 2024 im Alter von 91 Jahren verstorben ist.
Einen Teil seines Knowhows übers Bauen hat sich Pepo Haubenwallner übrigens genau bei diesem Baumeister angeeignet. Vor vielen Jahren arbeitete er nämlich bei ihm als Maurer. Damals wurde auch die Neusiedler Pfarrkirche renoviert. „Nachdem viele gar nicht mehr wissen, wie früher gebaut wurde, finde ich es sehr wichtig, dass man das den Leuten noch zeigen kann. Auch, dass es früher keine modernen Gerüste gegeben hat, so wie das heute der Fall ist in etwa“, so Haubenwallner. In früheren Zeiten wurde ein Gerüst mit sogenannten „Gerüstleitern“ aufgebaut. Heute finden diese bestenfalls noch Anwendung als Deko-Objekt. Oder eben als Ausstellungsstück im Dorfmuseum in Mönchhof.
„Ich bin der Familie Rapp wirklich sehr dankbar, dass sie uns die Stücke, die der Vater so liebevoll aufbewahrt hat, zur Verfügung stellen und vor allem freut es mich, dass mein alter Meister dadurch auch weiterlebt“, meint der Museumsbesitzer.
Ein ein-Kilometer-langer Dorfanger
Zu sehen gibt es einiges im Dorfmuseum Mönchhof. Es gibt Einblick in die dörflichen Alltage und das bäuerliche Leben im Heideboden ab der Zeit um 1890 bis in die 1960er Jahre. Auf immerhin einem Kilometer Länge kann man ins Burgenland der Urgroßeltern und Großeltern eintauchen. Sie wollen mehr wissen? dorfmuseum.at
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