Ein burgenländischer Top-Winzer und ein Salzburger Haubenkoch auf kulinarischer Entdeckungsreise durch unser Sonnensystem: Wenn sich die Wege von Josef Umathum und Vitus Winkler kreuzen, verschmelzen Visionen, die auf der Zunge zergehen.
Josef Umathum aus Frauenkirchen ist leidenschaftlicher Winzer, eng mit seinen Böden verbunden und der Zeit stets einen Schritt – oder Schluck – voraus. Der Meister des vinophilen Faches hat bereits auf Biodynamie gesetzt, als Nachhaltigkeit im Weinbau noch ein Fremdwort war. Als jüngste Kreation brachte er die neue PIWI-Weinserie „Junge Wilde“ hervor – benannt nach Planeten unseres Sonnensystems, gekeltert aus widerstandsfähigen Rebsorten, die dem Klimawandel trotzen. „Meine Herausforderung ist es, die Arbeiten im Weingarten so zu meistern, dass Boden und Landschaft wieder lebendig werden“, erklärt der Top-Winzer.
Kulinarische Geschichten aus der Heimat
Ihm steht Vitus Winkler um nichts nach – vier Hauben, zwei Sterne und ein Grüner Stern vom Guide Michelin. In seinem ausgezeichneten Gourmet-Restaurant in St. Veit im Salzburger Pongau erzählt der Spitzenkoch kulinarische Geschichten voller Aromen, inspiriert von seiner Heimat und der tiefen Verbundenheit zur Natur. In sein Reich bringt sich Josef Umathum mit den „Jungen Wilden“ ein.
Sechsgängiges Menü
In ein schier grenzenloses Universum des vortrefflich guten Geschmacks entführen er und Vitus Winkler am 11. März im Hotel Sonnhof in St. Veit. In einem sechsgängigen Feinschmeckermenü zaubert der Herdvirtuose Venus, Mars & Co. auf die Teller und den Gaumen. „In der Biodynamie sind Planeten, Organe, Heilpflanzen und Getreide eine Einheit“, heißt es. Dieser Kosmos prägt die Gerichte: Venus, die Liebende, verbindet Schafgarbe und Birke mit in Bienenwachs gegartem Saibling. Saturn sorgt mit Baldrian und Mais für Ausgeglichenheit, begleitet von Wirsing und Sanddorn.
„Himmlisch!“
Merkur – Kraftquelle für Atmung und Kommunikation – zeigt sich in Kamille, Hirse und Fenchel-Agnolotti. Bis der launische, beflügelnde Mond den Abend als Gams im Schnee oder Schwarzwälder Kirsch 2.0 beschließt. Salopper Kommentar jener Gäste, die vorab einen exklusiven Einblick erhielten: „Einfach himmlisch!“
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