Egal, ob Tagesausflug oder einige Tage im Hotel, die burgenländischen Thermen erfreuten sich in den vergangenen Semesterferien großer Beliebtheit. Wer die Osterferien auch ganz entspannt genießen will, findet noch genug Zimmer.
Großer Beliebtheit erfreuen sich Burgenlands Thermen und die dazugehörigen Hotels in den Semesterferien. Das schlug sich in den Zahlen für Februar gut sichtbar nieder. Allerdings stand man durchaus in Konkurrenz zu den Skigebieten. Werner Cerutti, Geschäftsführer der Sonnentherme Lutzmannsburg, meinte zur „Krone“: „Wir haben es gemerkt, auch wenn kleinere Skigebiete offen sind – die Buchungen kommen kurzfristiger.“
Warmes Wetter brachte Gäste
Das warme Wetter der ersten Ferienwochen brachte den Schnee auf den Bergen zum Schmelzen, und damit mehr Buchungen in Thermen. In Lutzmannsburg sind die Hotels im Februar zu 93 Prozent ausgelastet. Bei den Thermeneintritten liege man zwischen 45.000 und 48.000, „damit sind wir genauso gut wie vergangenes Jahr“ zeigt sich Cerutti zufrieden. Für Ostern erwartet er die Buchungen kurzfristig, derzeit sind noch Zimmer verfügbar.
Das Ostergeschäft werde sich nach dem Wetter richten, berichtet Peter Prisching, Geschäftsführer der Avita-Theme in Bad Tatzmannsdorf: „Bei Schneelage wollen viele Urlauber noch Skifahren oder gleich ans Meer. Zu Ostern buchen unsere Gäste einfach sehr, sehr kurzfristig.“ In den Semesterferien ist die Auslastung gut, „aber wenn größere Bundesländer wie Wien, Niederösterreich oder die Steiermark Ferien haben, zeigt sich, durch den größeren Markt, dass mehr Gäste kommen“, erklärt Prisching.
Therme teilweise gesperrt
Bei den Tagesgästen der Avita-Therme gab es in den Ferien eine Auslastung zwischen 70 und 100 Prozent. Prisching: „Die 100 Prozent hatten wir an Wochenenden, da wurde die Therme teils gesperrt.“ Im Hotelbereich beträgt die Auslastung 70 Prozent. Martin Adelwöhrer, Geschäftsführer der St. Martins Therme und Lodge in Frauenkirchen meinte zur „Krone“: „Mit einer Belegung von bis zu 75 Prozent in der Lodge und einer sehr guten Auslastung bei den Tageseintritten ziehen wir für die beiden ersten Semesterferienwochen ein sehr positives Resümee“. Er bemerkt, dass Thermen stärker als Alternative zum klassischen Skiurlaub gebucht werden. Ganz besonders die Seewinkel-Safaris stehen bei Familien hoch im Kurs.
Zuwächse gibt es in Stegersbach in den Semesterferien. Allegria-Geschäftsführer Marcel Pomper: „Im Hotel haben wir ein Plus von 2,5 Prozent, das sind 200 Nächte mehr als im Vorjahreszeitraum.“ Auch er bemerkt, dass die Gäste meist eher kurz entschlossen anreisen. In der Therme begrüßte man 300 Gäste zusätzlich, plus 6 Prozent. Ein Ergebnis neuer Attraktionen wie dem Infinity Pool oder längerer Öffnungszeiten.
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