INTERVIEW FELIX

„Man wird dann zum Opfer seiner eigenen Arbeit“

Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Gestern ging in Eisenstadt eine Ära zu Ende: Felix Jambor ist nicht mehr Headcoach der Dragonz. Im Gespräch mit der „Krone“ blickt der 39-Jährige mit Stolz auf seine Jahre zurück und spricht zugleich offen über die aktuelle, schwierige Situation bei den Drachen.

Felix, was waren aus deiner Sicht die Gründe für die Trennung?
„Die sportliche Situation hat den Ausschlag gegeben. Der Vorstand ist zur Überzeugung gekommen, neue Impulse setzen zu wollen, um ein positives Ende der Saison zu erreichen.“

Jetzt, einen Tag nach der Entscheidung, wie denkst du darüber?
„Natürlich tut es weh, ich habe doch fast sechs Saisons lang alles für den Klub gegeben. Jedes Jahr war ein riesiger Schritt nach vorn. Jetzt war es die erste Saison, in der das nicht so war. Man wird dann Opfer seiner eigenen guten Arbeit und der Erwartungshaltung, die man sich erarbeitet hat. Aber letztlich ist es Teil des Jobs.“

Würdest du rückblickend in den sechs Jahren in Eisenstadt etwas anders machen?
„Im Sommer gab es ein Budgetloch, ich habe mich trotzdem dazu entschieden, dem Klub die Treue zu halten. Mir war klar, dass unter diesen Voraussetzungen so ein Run wie im Vorjahr nicht möglich war. Aber es gibt keine Entscheidung, die ich bereue.“

Was war dein Highlight in den sechs Jahren in Eisenstadt, bei welchen Momenten bekommst du bis heute Gänsehaut?
„Auf jeden Fall der Finals-Run in der letzten Saison. Die Momente, als Lukas Hahn gegen Wels in den letzten Sekunden des Spiels den Wurf traf. Und zu sehen, welch positive Energie in der Stadt und mit den Fans entstanden ist. Das sind Erinnerungen, auf die ich immer stolz sein werde.“

Von Seiten der Vereinsführung besteht der Wunsch, dass du als sportlicher Leiter im Sommer zurückkommst, kommt das für dich infrage?
„Zurzeit ist das ganz schwer zu sagen. Es ist eine Option, aber etwas, über das ich mir noch keine konkreten Gedanken gemacht habe.“

Gibt es noch letzte Worte von deiner Seite, die du an die ganze Dragonz-Familie richten möchtest?
„Danke für die wunderbare Reise und dass wir durch alle Ups and Downs zusammen gegangen sind. Alles Gute!“

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