Voll abgeräumt! Österreichs Paraski-Team gewann in der sehbehinderten Klasse alle Wertungen! Johannes Aigner bekam mit Guide Nico Haberl erstmals in seiner Karriere alle fünf Kugeln (Gesamtweltcup, Abfahrt, Super-G, Riesentorlauf und Slalom) überreicht. Seine Schwester Veronika (mit Guide Elisabeth) Aigner sicherte sich den Gesamtweltcup und die Kugeln für Abfahrt und Super-G. Elina Stary entschied mit Guide Stefan Winter die Slalom- und Riesentorlauf-Wertung für sich.
Johannes Aigner gewann beim Saisonfinale in Veysonnaz (Schweiz) Riesentorlauf und Slalom. Danach strahlte er: „Wir sind sehr glücklich, es ist die erste Saison, in der wir alle Kugeln geholt haben. Wir haben jedes Rennen bestritten und eine tolle Konstanz bewiesen, wir können richtig stolz sein. Wir finden, dass der Weltcup auch in einer olympischen Saison einen großen Stellenwert hat, deshalb haben wir alles mitgenommen und es ist voll aufgegangen. Den Erfolg werden wir jetzt genießen und dann den Fokus auf die Paralympics im März in Cortina richten.“
Seine Schwester Veronika sagte mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Wir sind sehr stolz über den Gewinn der Kugeln. Es war eine schöne, aber auch echt harte und anspruchsvolle Saison. Leider verlief das Ende mit unserem Ausfall nicht ganz nach Wunsch. Nun konzentrieren wir uns voll auf Cortina und gehen top motiviert in das letzte Monat dieser Saison.“
„Da kriegst du als Trainer eine Ganslhaut“
Elina Stary, die in Veysonnaz Slalom und Riesentorlauf gewann, unterstrich: „Für mich sind es die ersten beiden Kugeln meiner Karriere und ich bin super happy, vor allem die Slalomkugel ist etwas ganz Besonderes für mich. Ich freue mich, dass Stefan und ich das nun gemeinsam feiern können. Wir gehen jetzt mit einem großen Selbstvertrauen in die kommenden Paralympics.“
Trainer Manfred Widauer erklärte: „Das sind schon herausragende Leistungen von Hansi, Vroni und Elina gewesen. Besonders möchte ich die Abfahrt von Johannes zuletzt in Tignes hervorheben. Wir analysieren ja alles sehr genau. Dort hätte er auch bei den sehenden Athleten gewonnen – und zwar mit einem Vorsprung von über zwei Sekunden. Das war echt ein Wahnsinn, da kriegst du als Trainer auch eine Ganslhaut.“
„Lohn für harte Arbeit“
Hermann Mayrhuber, sportlicher Leiter der Paraski-Sparte, erklärte: „Sensationell, dass wir alle Kugeln in allen Disziplinen geholt haben, das war so wirklich nicht zu erwarten. Es ist das Ergebnis von konsequenter Arbeit der Athleten, aber auch von Cheftrainer Manfred Widauer und seinem Team. Ich möchte ihnen allen recht herzlich gratulieren, so etwas ist nur durch eine super Teamarbeit möglich. Trainer, Betreuer, das Serviceteam, alle ziehen an einem Strang. Das ist sehr schön mit anzusehen und die Kugeln nun der Lohn für die harte Arbeit.“
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