Sogar Exoten besser

Nach Blamage: Shiffrin zittert vor ÖSV-Trainer

Slalom-Queen Mikaela Shiffrin ist geschlagen – und wie! Nur Platz 15 belegte die 30-jährige US-Amerikanerin in ihrem Lauf und verspielte nach der Halbzeitführung durch Breezy Johnson die fast sichere Medaille im Team-Bewerb. Für die 108-fache Weltcup-Siegerin ist das eine Blamage, an der auch ÖSV-Trainer Robert Berger als Kurssetzer offenbar einen wesentlichen Anteil hatte ...

Grund: Er setzte einen richtig schnellen Slalom in den Olympia-Schnee von Cortina, der Ariane Rädler und Kathi Huber zu Gold verhalf. Aber Shiffrin offenbar auf dem flachen und eher anspruchslosen Hang so gar nicht gelegen war. Mit der nur fünfzehnten Laufzeit lag die bereits seit zwei Wochen feststehende Slalom-Weltcupsiegerin sogar hinter Läuferinnen aus Argentinien, Kanada und Tschechien.  

(Bild: APA/HANS KLAUS TECHT)

Die US-Amerikanerin nach dem Rennen zum ORF: „Ich glaube, der Kurssetzer wird auch im Spezialslalom einen der beiden Durchgänge setzen. Ich habe diese Art des Slaloms nicht oft trainiert. Aber ich würde jetzt gerne Highspeed-Slaloms mit diesem Tempo trainieren, weil das doch einen wirklich großen Unterschied macht.“

„Ein paar kleine Anpassungen“
Am Mittwoch in acht Tagen steigt der Slalom der Damen, da will Shiffrin wieder ein anderes Gesicht zeigen! „Ich habe ein paar kleine Anpassungen zu machen, um mich auf diesem Untergrund wohler zu fühlen. Ich muss jetzt einfach mehr Arbeit in das Setup stecken, weil mit meinem Slalom-Fahren bin ich ja eigentlich zufrieden – ich konnte es heute nur leider nicht zeigen“, sagte Shiffrin, die in diesem Winter sieben der acht Weltcup-Slaloms gewonnen hat.

Sie müsse nun analysieren und die Feinheiten herausarbeiten, die bei den Bedingungen auf der Tofana den Unterschied ausmachen könnten. „In der kurzen Zeit, die wir bis zu den anderen Technikrennen haben, muss ich herausfinden, was anzupassen ist.“ Es sei immer besser, wenn man mehr Informationen habe. „Und heute habe ich viele Informationen bekommen.“

Shiffrin hat nun bis Sonntag Zeit, zu lösen, was schiefgegangen ist. Dann steht für sie mit dem Riesentorlauf das nächste Olympia-Rennen auf dem Programm. „Negative Erfahrungen machen uns in vielerlei Hinsicht zu Champions“, versuchte die US-Amerikanerin jedenfalls einen positiven Ansatz.

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