Vater lud zu „Chemsex“

Bub (5) unter Drogen gesetzt und vergewaltigt

Ausland
03.02.2026 15:44
Porträt von krone.at
Von krone.at

In Frankreich sind mehrere Männer angeklagt worden, weil sie einen damals fünfjährigen Buben unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben sollen. Dem Vater wird vorgeworfen, die Männer zu einer „Chemsex“-Party eingeladen und so den Kontakt hergestellt zu haben.

Als „Chemsex“ wird Sex unter dem Einfluss harter Drogen bezeichnet. Die Behörden haben vor etwa einem Jahr eine Untersuchung eingeleitet, nachdem es Hinweise auf eine solche Party in der französischen Stadt Lille gegeben hatte. Die Taten sollen zwischen November 2024 und Februar 2025 begangen worden sein. Den Angeklagten, die zwischen 29 und 50 Jahre alt sind, wird vorgeworfen, den Sohn von einem der Männer unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Dieser hatte das Kind laut der Staatsanwaltschaft selbst angeboten.

Insgesamt wurden zehn Männer angeklagt, wobei mindestens einer nicht direkt an der Vergewaltigung beteiligt gewesen sein soll. Er wird beschuldigt, ein Video erhalten und das nicht gemeldet zu haben. Einer der Hauptverdächtigen beging im Juni 2025 Suizid in der Untersuchungshaft. Die anderen neun befinden sich noch dort.

Die Mutter des Buben hatte sich bereits vor der Vergewaltigung von dem Vater getrennt, das Kind wohnt bei ihr und wird psychologisch betreut. Der Vater, der laut französischen Medien selbst bei der Party vergewaltigt wurde, hat das Besuchsrecht verloren. 

Sollten die Beschuldigten wegen Vergewaltigung mit Folter- oder Grausamkeitsbehandlungen verurteilt werden, droht lebenslange Haft.

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