Einfach erstarrt
Kälteschock! Hier fallen Leguane von den Bäumen
Mit dem US-Staat Florida verbinden die meisten wohl Sonne, Strand und Palmen. Doch aktuell rollt über die USA eine Kältewelle hinweg, die schon Menschenleben gekostet hat – und Leguane von Bäumen fallen lässt.
Im sonst so warmen Florida rutschen die Temperaturen aktuell teilweise unter den Gefrierpunkt. Die ungewöhnlich harten Bedingungen haben auch Auswirkungen auf die Tierwelt. Bei den grünen Leguanen sind die Folgen der Kälte nicht zu übersehen. Ist es zu kalt, verlieren sie die Kontrolle über ihre Muskeln und erstarren.
Die Leguane leben in Florida vor allem auf den Bäumen. Wenn sie erstarren, plumpsen die Tiere einfach auf den Boden hinunter, wie der US-Sender CBS berichtet. Lebensbedrohlich ist das für die Tiere nicht zwingend, wenn es wieder warm wird, können sie auch wieder „auftauen“.
Trotzdem wurden die Leguane nicht einfach liegen gelassen, am Sonntag und Montag durften die Einwohner ausnahmsweise die erstarrten Leguane aufklauben und aus der Wildnis entfernen. Die Florida Fish and Wildlife Conservation (FWC) führte eine Sonderregelung ein. Das zahlte sich auch aus: Alleine am Sonntag habe er 68 Leguane eingesammelt, erzählte Bewohner Ryan Izquierdo. Manche von ihnen seien fast 1,8 Meter lang gewesen.
Die Anwohner sollten die Leguane bei Sammelstellen der FWC abgeben, dort wurden die Tiere getötet oder an Tierhändler übergeben. Die Sonderregelung sollte nämlich dazu beitragen, die Ausbreitung der grünen Leguane in Florida etwas einzudämmen.
Die Leguane kamen erst in den 1960er-Jahren nach Florida, eigentlich ist die Reptilienart in Mittel- und Südamerika heimisch. In Florida gilt das Reptil als invasive Art, die Probleme macht, weil sie etwa das Ökosystem schädigt.














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