28 Fachkräfte aus neun Nationen nutzen das Mentoring-Programm der Kärntner Wirtschaftskammer. Es bietet Hilfestellung bei Bürokratie und Einstieg in den Arbeitsmarkt.
„Für manche geht es darum, Kontakte zu Unternehmen herzustellen. Andere brauchen Hilfe bei Lebensläufen, bei vertraglichen Themen oder auch im privaten Bereich, etwa bei Versicherungen, Banken oder Wohnen“, erklärt Alberto Frisiero, welche Unterstützung ausländische Fachkräfte brauchen. Heute ist er Finanzchef bei einem Kärntner Unternehmen in der Halbleiterbranche, doch vor ein paar Jahren war er selbst einmal darauf angewiesen.
Er nahm am Mentoring-Programm der Kärntner Wirtschaftskammer teil, ist heuer zum fünften Mal als Mentor tätig – dieses Mal für die Ukrainerin Kateryna Mykhailiuk. „Die Erfahrung als Mentee hat mir sehr geholfen. Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung, mit welchen Herausforderungen Migranten konfrontiert sind.“
Zum 13. Mal wird das Programm heuer durchgeführt und es nehmen 28 Fachkräfte aus neuen Nationen mit Expertisen in Informatik, Elektronik, Raumfahrt und Computerwissenschaften, Pharmazie, Journalismus und Wirtschaft teil.
„Das Programm verbindet berufliche Integration mit Internationalisierung“, erklärt Hemma Kircher-Schneider, Leiterin der WK-Außenwirtschaft und AMS-Geschäftsführer Peter Wedenig betont mit Blick auf den Fachkräftemangel: „Maßnahmen wie ,Mentoring für Migrant:innen‘ tragen entscheidend dazu bei, offene Stellen erfolgreich zu besetzen.“
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