Mehr als 20 Jahre lang stand er auf Kärntens Straßen im Einsatz, nun wechselt er an die Grenze: Norbert Rohseano ist der neue Puma-Kommandant, der Chef von Kärntens größter Polizeiinspektion, der PI Kärnten-West FGP (Fremden- und Grenzpolizei).
Das Dekret wurde nun verliehen, schon einige Wochen zuvor hatte Norbert Rohseano als Kommandant die Polizeiinspektion Kärnten-West FGP in Thörl-Maglern übernommen. Die 50 Männer und Frauen dieser Inspektion sind für das Gebiet „vom Glockner bis zum Wörthersee“ zuständig, zumindest für die sechs Grenzübergänge und noch das Areal zehn Kilometer von der Grenze ins Land herein.
Kontrollen an den Grenzübergängen
„Wir sorgen für temporäre Kontrollen und mobile Fahndungen mit Streifen“, so Chefinspektor Rohseano. Vor allem an den Grenzübergängen Plöckenpass, Nassfeld, Thörl-Maglern – Alte Grenze, Südautobahn Arnoldstein, Wurzenpass und Karawankentunnel kontrolliert die Einheit Puma, die grüne Grenze übernimmt das Bundesheer.
„Die Frau Polizeidirektor hat das Vertrauen in mich gehabt und mich mit der Aufgabe betraut“, freut sich der mittlerweile in Arnoldstein lebende Rohseano. Nach mehr als 20 Jahren Erfahrung bei der Landesverkehrsabteilung sieht sich der 60-Jährige auch als Mentor für die jungen Kolleginnen und Kollegen.
Aufgriffe Illegaler, die über die Grenze nach Österreich wollen, gebe es momentan selten. Die sogenannte Balkanroute werde derzeit nicht oft beansprucht, Schlepper haben Österreich nicht als Ziel. Doch das könnte sich ob der zahlreichen gewaltvollen Konflikte auf der Welt leider rasch wieder ändern.
„Auf dem Logo unserer Einheit sieht man den Puma“, so Kommandant Rohseano. Beweglichkeit und Stärke zeichnen den Puma im Tierreich aus; Eigenschaften, die diese Polizeieinheit ebenfalls für sich beanspruchen will.
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