Bei Unimarkt
Eine eigene Anschrift ist ein Ankerpunkt für Obdachlose, um in ein geordnetes Leben zurückfinden zu können. In Wien bietet unter anderem das Tagesbetreuungszentrum „Josi“ auf kurzem Weg eine persönliche Postadresse – und könnte sich so unfreiwillig zum Schlupfloch für Betrüger machen.
Geht es nach seinen Internet-Postings, hat es Jawed E. geschafft: eigener Autohandel und Autowäsche, früher eine Shisha-Bar, ein luxuriöses Leben, edle Anzüge, ein in Fitnesscentern getrimmter Körper. Und doch ist seine einzige verfügbare Postanschrift seit Ende Oktober das Obdachlosen-Tageszentrum „Josi“ des Fonds Soziales Wien (FSW) in der Josefstädter Straße. Er ist also mittellos – zumindest für Gläubiger, die ihr Geld wollen.
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