BBRZ wird Expertis

Feuerwehrfrau hat nach Schicksalsschlag wieder Job

Oberösterreich
22.01.2026 15:30

Als 18-Jährige erlitt eine Feuerwehrfrau in Oberösterreich einen Herzstillstand – dank Qualifizierungsmaßnahmen des Bildungs- und Rehabilitationszentrums konnte sie wieder in den Arbeitsmarkt einsteigen. Nun hat sich der Bildungsdienstleister mit Sitz in Linz umbenannt – von BBRZ auf Expertis.

Es war ein Schicksalsschlag: 2021 erlitt eine damals 18-jährige Feuerwehrfrau auf dem Weg zu einem Einsatz einen Herzstillstand, seitdem ist ihr Sehvermögen schwer beeinträchtigt – die „Krone“ berichtete.

„Die junge Dame war knapp über ein Jahr bei uns und hat den Umgang mit Hilfsmitteln gelernt, mit denen sie jetzt wieder bei ihrem alten Dienstgeber arbeiten kann“, erzählt nun Manfred Bauer, Chef der Expertis Gruppe. Besser bekannt ist der Unternehmensverbund mit Sitz in Linz noch als BBRZ Gruppe – doch am Donnerstag erfolgte die Umbenennung.

Der Hauptsitz des nun in Expertis umbenannten Unternehmensverbunds in der Linzer Muldenstraße.
Der Hauptsitz des nun in Expertis umbenannten Unternehmensverbunds in der Linzer Muldenstraße.(Bild: Horst Einöder/Flashpictures)

Neuer Name, altbekannte Institutionen
Die neue Marke vereint drei Institutionen: Das Bildungs- und Rehabilitationszentrum BBRZ (das der jungen Feuerwehrfrau durch Qualifizierung den Wiedereinstieg in ihren Job ermöglichte), das Erwachsenenbildungsinstitut BFI sowie den Verein FAB, der Menschen mit Beeinträchtigung in den Arbeitsmarkt integriert. Insgesamt hat die nun unter Expertis fungierende Gruppe – sie gehört dem Gewerkschaftsbund und der Arbeiterkammer OÖ – 3300 Mitarbeiter und betreut rund 117.000 Kunden pro Jahr.

Manfred Bauer ist CEO der Expertis Gruppe.
Manfred Bauer ist CEO der Expertis Gruppe.(Bild: Horst Einöder/Flashpictures)

Bis 2040 fehlen 150.000 Fachkräfte
„Alles, was wir tun, ordnet sich dem Ziel der nachhaltigen Beschäftigung unter“, sagt Geschäftsführer Bauer. Damit stößt er bei Politik und Wirtschaft auf offene Ohren, denn bis 2040 sollen in Oberösterreich rund 150.000 Fachkräfte fehlen.

Wie ist dieser große Personalbedarf zu lösen? Iris Schmidt, Chefin des AMS Oberösterreich, nennt mehrere Ansätze: „Die eine Frage wird sein, was können Automatisierung und Digitalisierung kompensieren. Wir werden zudem Migration brauchen. Und wir müssen schauen, dass Menschen bis zum Pensionsantrittsalter in Beschäftigung bleiben.“

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